Glasversicherung

Glasversicherung

Scherben bringen zwar sprichwörtlich Glück, aber in den meisten Fällen nur Ärger und hohe Kosten. Im Fall der Fälle bietet die Glasbruchversicherung Schutz und leistet Ersatz und zuverlässige Hilfe im Schadensfall. Diese kann als Zusatz zu Ihrer Hausratsversicherung abgeschlossen werden und erweitert deren Leistungsumfang erheblich. Erfahren Sie welcher Glasbruch und welche Gläser in Ihrem Haushalt mitversichert sind und ob eine zusätzliche Glasversicherung sinnvoll ist. Ein intensiver Glasversicherung Vergleich ist dringend anzuraten. 


Was ist alles mitversichert?

Versichert sind die im Versicherungsschein genannten Scheiben, Platten und Spiegel aus Glas, sofern sie fertig eingesetzt oder fertig montiert sind. Bei vielen Versicherern kommt es dabei nicht auf die Art und Weise der Gestaltung an. Einige Anbieter machen Einschränkungen auch hinsichtlich der Größe. Manche Versicherer ermitteln den Beitrag nach der Fläche, manche pauschal. Bei manchen ist das Ceranfeld beim Herd beitragsfrei eingeschlossen, bei manchen ist dies nur gegen Zusatzbeitrag versichert. In der Regel sind bei den verschiedenen Anbietern auch Duschabtrennungen oder ähnliches aus Kunststoff beitragsfrei mitversichert. Es lohnt sich daher vor Vertragsabschluss einen genaueren Blick in die Versicherungsbestimmungen zu werfen.

Nicht versichert sind grundsätzlich natürlich Sachen, die bei Antragstellung bereits beschädigt waren. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind generell auch optische Gläser (Brillen u.ä.), Hohlgläser (z.B. Vasen), Geschirr, Beleuchtungskörper und Handspiegel sowie die Scheiben von Fernsehern oder Computern. Auch das Display von Ihrem Smartphone ist bei einem Sturz in aller Regel nicht mitversichert.

Sofern Sie eine Hausratversicherung abgeschlossen haben und Schäden an Verglasungen in Folge der dort versicherten Risiken eingetreten sind, greift zunächst die Hausratversicherung.

Glasversicherung Vergleich - Wer zahlt welchen Glasschaden bzw. Glasbruch?

Ähnlich verhält es sich bei Glasschäden, die in Folge von Ereignissen auftreten, bei denen Versicherungsschutz im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung besteht. Die Hausratversicherung greift allerdings nur bei Glasschäden, die in Folge von Feuer, Leitungswasser, Einbruchsdiebstahl oder Sturm und Hagel entstanden sind. Fällt Ihnen eine Tasse auf Ihren Glastisch, ist dieser nicht mit abgedeckt und sie bleiben ohne Glasversicherung auf den Kosten sitzen.


Gegen welchen Glasbruch besteht Versicherungsschutz?

Der Versicherer leistet, wenn die im Versicherungsschein genannten, fertig eingesetzten oder fertig montierten Glasscheiben, -platten oder -spiegel zerbrechen. Ein Sprung bzw ein Riss, der von der Vorder- bis hin zur Rückseite reicht, ist allerdings auch versichert, dieser wird von vielen Versicherern auch als vollwertiger Glasbruch gewertet. Auch für Räume die beruflich oder gewerblich genutzt werden besteht Versicherungsschutz. 

Kein Versicherungsschutz besteht allerdings, wenn die betroffenen Sachen lediglich oberflächliche Kratzer und Schrammen oder Absplitterungen an den Kanten aufweisen. Schäden, die durch allgemeine Ausnahmezustände oder andere durch Menschen verursachte Katastrophen verursacht wurden, sind  nicht versichert. Hierzu zählen beispielsweise Krieg, innerere Unruhen, wie etwa Aufstände oder nukleare Unglücke.


Gebäude- und Mobiliarschutz

Es besteht die Möglichkeit, ein gesamtes Gebäude oder Teile davon (z.B. die gemeinschaftlich genutzten Räume) oder einzelne Wohnungen zu versichern. Beim Gebäudeschutz erstreckt sich der Versicherungsschutz auf alle Gebäudeverglasungen. Das sind z.B. die Fenster- und Türverglasungen, aber auch Ihr Wintergarten. 

Ceranfeld - Hier ist eine zusätzliche Glasversicherung sinnvoll

Beim Mobiliarschutz sind -wie der Name schon sagt- nur die Mobiliarverglasungen (z.B. Aquarium, Terrarium, Virtrinen oder Bilderrahmen) und unter Umständen das Glaskeramik-Kochfeld versichert.

Der Mobiliarschutz empfiehlt sich daher für den Mieter; der Gebäudeschutz für den Hauseigentümer. Eigentümer von Einfamilienhäusern benötigen beide Versicherungen. In der Regel werden in diesen Fällen von den Versicherern Pauschalangebote gemacht.

Bei der Glasversicherung wird die Versicherungsleistung in der Regel in Form des sog. „Naturalersatzes“ erbracht. Das bedeutet, Sie müssen kein Geld vorstrecken. Der Versicherer veranlasst, dass Ihnen Sachen gleicher Art und Güte in neuwertigem Zustand geliefert und montiert werden. Nachfolgende Kosten wie etwa für nötige Malerarbeiten werden von den allermeisten Versicherern ebenfalls übernommen.

Bei einem Umzug geht, wie bei der Hausratversicherung, der Versicherungsschutz auf die neue Wohnung über. Während des Umzugs besteht Versicherungsschutz für beide Wohnungen.


Für wen ist eine Glasversicherung sinnvoll?

Die wichtigste Frage ist natürlich ob sich eine zusätzliche Glasbruchversicherung nun auch wirklich lohnt. Dies hängt natürlich zunächst von den Beiträgen der Versicherung bzw. der Beitragserhöhung im Rahmen der Wohngebäude- bzw. Hausratsversicherung ab. Hier lohnt es sich auf alle Fälle einen Glasversicherung Vergleich zwischen den einzelnen Anbietern durchzuführen.

Ob sich der Abschluss lohnt hängt dann natürlich noch von der Menge an gläsernen Objekten in Ihrem Haushalt ab, die unter den Versicherungsschutz fallen und zu Bruch gehen könnten. Haben Sie also große Fensterfronten, teure Glastische, Glastüren oder einen Wintergarten, ist eine Glasversicherung sinnvoll und in vielen Fällen auch anzuraten, da auch ausreichende Notverglasungen mit abgedeckt sind, was besonders im Winter wahrlich Gold wert ist.  


Der Glasversicherung Vergleich lohnt sich!

Wie bereits in den vorangegangenen Abschnitten geschildert, variieren die Leistungen ja nach Versicherer teils erheblich, so sind z.B. nicht überall Kunststoffscheiben, wie etwa Duschabtrennungen, gegen Glasbruch mit versichert. Mit der Leistung variiert so natürlich auch der Preis. Ein gründlicher Glasversicherung Vergleich lohnt sich daher auf jeden Fall! 

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