Was sind Schadenfreiheitsklassen?

Wie bereits im Beitrag zur Autoversicherung geschildert, richtet sich der zu zahlende monatliche bzw. jährliche Beitrag nach mehreren Faktoren. Hier zählen zum einen Typklasse des Fahrzeugs, Ihr Wohnort, Ihr Alter und eben die Freiheitsklasse des Fahrzeughalters. Doch was ist der Schadenfreiheitsrabatt im speziellen denn nun genau und wie können ihn schadenfreie Jahre beeinflussen? Erfahren Sie weiterhin wie Sie Kfz Schadenfreiheitsklassen übertragen können und wie sich diese nach einem Unfall verändern.


Was ist Schadenfreiheitsklasse?

Schadenfreie Jahre werden von den Versicherungen durch die Einstufung in sog. „Schadenfreiheitsklassen“ honoriert. War ein Fahrzeug während eines Kalenderjahres schadenfrei unterwegs, kommt der Vertrag im Folgejahr in die nächst günstigere Schadenfreiheitsklasse. Der zu zahlende Versicherungsbeitrag sinkt somit also durch unfallfreies Fahren nach und nach. Es gibt dabei unterschiedliche Tabellen für Pkw, Motorräder inkl. Quads und Trikes, Campingfahrzeuge, Klein- und Leichtkrafträder sowie für die übrigen Fahrzeugarten (Lieferwagen, Lkw, Zugmaschinen). Für Pkw gibt es meistens 35 Kfz Schadenfreiheitsklassen, bei den anderen Fahrzeugarten allerdings deutlich weniger.

Welche Schadenfreiheitsklasse habe ich? Schadenfreie Jahre lohnen sich!

Ereignet sich während des Versicherungsjahres ein Schaden, für den die Versicherung einzustehen hat, so erfolgt eine Rückstufung in den Kfz Schadenfreiheitsklassen, die mitunter bis zu 15 Stufen betragen kann. In der Regel gilt: je höher die aktuelle Schadenfreiheitsklasse ist, umso drastischer fällt die Rückstufung aus. Viele Versicherer bieten daher einen „Rabattretter“ gegen einen gewissen Mehrbeitrag an. Hierdurch erfolgt trotz Schadensfall keine Rückstufung. Ihr Versicherungsbeitrag bleibt also gleich. Das kann sich vor allem für langjährige schadenfreie Fahrer lohnen. Die Details ergeben sich aus den jeweiligen Versicherungsbedingungen.

Da wie oben erwähnt, verschiedene SF-Tabellen für die verschiedenen Fahrzeugarten bestehen, kann es auch passieren, dass den jeweiligen SF-Klassen auch unterschiedliche Prozentsätze zugeordnet sind. Es ist daher besonders bei einem Wechsel der Fahrzeugart darauf zu achten, dass nicht die jeweiligen Prozentsätze bei einem Beitragsvergleich herangezogen werden, sondern die konkrete SF-Klasse, die sich aus dem sog. „Rabattgrundjahr“ ableiten lässt.

Ein Beispiel: wenn die Rabattstaffel für Krafträder beispielsweise 10 Klassen umfasst, wird auf dem Versicherungsschein auch maximal der SF-Klasse 10 (bei Krädern) zugeordnete Prozentsatz ausgewiesen. Hat der Versicherungsvertrag allerdings bereits 15 schadenfreie Jahre bestanden, so kann bei einem Wechsel auf einen Pkw dort die SF-Klasse 15 zu Grunde gelegt werden.


Wie erfolgt die Einstufung? - Schadenfreie Jahre lohnen sich

Sofern keinerlei Vergünstigungen gewährt werden können, wird ein Vertrag zunächst in die Klasse 0 eingestuft. Hat der Versicherungsnehmer allerdings bei Vertragsbeginn bereits seit 3 Jahren den Führerschein, ist bereits eine günstigere Einstufung möglich. Hierbei wird die Zeit des begleitenden Fahrens mit angerechnet. Normalerweise werden auch alle Führerscheine aus anderen Ländern anerkannt.

Auch wenn die Eltern bereits als Kunde vorhanden sind, können meist die Kinder günstiger eingestuft werden, auch wenn Sie noch nicht so lange den Führerschein haben. Details hierzu entnehmen Sie bitte den Versicherungsbestimmungen oder fragen hierzu bei Ihrem Versicherer nach. Auch für Zweitfahrzeuge besteht in der Regel die Möglichkeit einer günstigeren Einstufung. Die Versicherer machen das allerdings meist von gewissen Voraussetzungen abhängig, beispielsweise vom Fahrerkreis oder von der Einstufung des Erstfahrzeugs. Auch hierzu empfiehlt sich ein Blick in Ihre jeweiligen Versicherungsbestimmungen.

Wie kann man Kfz Schadenfreiheitsklassen übertragen? Alles zum Schadenfreiheitsrabatt

Beachten Sie aber bitte, dass sog. „Sondereinstufungen“ häufig bei einem Wechsel der Versicherungsgesellschaft nicht bescheinigt werden. Das heißt, dass dann der Versicherungsverlauf so vom Vorversicherer bescheinigt wird, als ob keine Sondereinstufung erfolgt wäre. Bei einem Fahrzeugwechsel wird der Rabatt vom Vorfahrzeug jedoch übernommen.

Erwirbt der Versicherungsnehmer neben seinem vorhandenen Fahrzeug noch ein weiteres, so kann dieses über die sog. „Zweitwagenregelung“ ebenfalls bereits eine günstigere Schadenfreiheitsklasse erhalten. Bei dieser Konstellation wäre es auch möglich, den Rabatt vom Erstfahrzeug mit dem des Zweitfahrzeugs zu tauschen. Voraussetzung für die Übernahme eines Schadenverlaufs ist es, dass das Fahrzeug von dem der Rabatt übernommen wird, der selben oder einer höheren Fahrzeuggruppe angehört. Es gibt drei Fahrzeuggruppen: die untere Fahrzeuggruppe (Klein- und Leichtkrafträder bzw. -roller, Trikes, Quads, Pkws, Lieferwagen, Krankenwagen, Campingfahrzeuge), die mittlere Fahrzeuggruppe (Lkws, Zugmaschinen, landwirtschaftliche Zugmaschinen) und die obere Fahrzeuggruppe (Omnibusse, Sonderfahrzeuge).


Kfz Schadenfreiheitsklassen übertragen

Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass ein Schadenfreiheitsrabatt von einer anderen Person übertragen wird. So können auch Fahranfänger von Anfang an mit deutlich geringen Versicherungsprämien einsteigen. Hierfür sind allerdings einige Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Der Versicherungsnehmer muss zunächst glaubhaft machen, dass das Fahrzeug des Anderen überwiegend von ihm gefahren worden ist. Der Andere muss damit einverstanden sein, dass die Schadenfreiheitsklassen übertragen werden und muss seinen Schadenfreiheitsrabatt aufgeben. Dies haben beide auf einem Formular gegen Unterschrift zu bestätigen. Sollte der Übertragende bereits verstorben sein, muss der Versicherungsnehmer zudem bestätigen, dass weitere anspruchsberechtigte Personen nicht vorhanden sind.
  • Zwischen den Beteiligten muss ein besonderes Verhältnis während der Fahrzeugnutzung bestanden haben. In der Regel wird hier gefordert, dass ein nahes Verwandtschaftsverhältnis bestanden hat (Eltern, Schwiegereltern, Großeltern, Kinder, Geschwister) oder es sich um Ehe- bzw. Lebenspartner handelt. Auch Zeiten der Nutzung eines Firmenwagens können angerechnet werden, wenn der Arbeitgeber dies bescheinigt.
  • Der Übernehmende muss entsprechend lange den Führerschein besitzen, also z.B. bei Übernahme der SF 15 müsste der Führerschein bereits von mehr als 15 Jahren erworben worden sein.
  • Das Fahrzeug des Versicherungsnehmers muss sich in der selben oder einer niedrigeren Fahrzeuggruppe befinden.
  • Für die Übertragung der SF-Klasse sind Fristen zu beachten, die je nach Versicherungsgesellschaft differieren können. Der Zeitraum zwischen dem Ende der Fahrzeugnutzung und der Übertragung sollte nicht zu lange sein. Hier sollten Sie unbedingt Rücksprache mit Ihrem Versicherer halten.

Grundsätzlich werden immer die SF-Klassen der Haftpflicht und der vorhandenen Vollkasko übertragen. Sollte allerdings der Versicherungsnehmer keine Vollkasko abschließen, so wird die entsprechende Vollkasko-SF dennoch vorgemerkt, geht also nicht verloren. Wenn der Versicherungsnehmer vor der Rabattübertragung bereits einen eigenen Schadenfreiheitsrabatt erfahren hatte, so geht dieser ebenfalls nicht verloren, sondern wird bei der Versicherung als sog. „verdeckter Rabatt“ weitergeführt und kann im Bedarfsfall wieder aktiviert werden, wenn z.B. später ein weiteres Fahrzeug hinzu kommt.


Tipps zum Umgang mit Schadenfreiheitsrabatt

Eine Unterbrechung des Versicherungsverlaufes wirkt sich wie folgt aus: sofern die Unterbrechung während des Versicherungsjahres nicht mehr als sechs Monate beträgt, wird der Vertrag so behandelt, als hätte er das ganze Jahr über bestanden. Das bedeuted, es erfolgt eine Einstufung in die nächst bessere Schadenfreiheitsklasse; bei einer längeren Unterbrechung bleibt der Rabatt erhalten, der vor der Unterbrechung bestanden hat. Dauert die Unterbrechung über mehrere Jahre an, so empfiehlt es sich, immer mal wieder bei der Versicherung an den Rabatt zu erinnern, um einer Löschung der Vertragsdaten vorzubeugen.

Schadenfreiheitsklasse nach Unfall - Rückstufung verhindern

Haben Sie doch einmal einen kleineren Unfall erlitten, zum Beispiel wenn Sie beim Ausparken leicht an die benachbarte Straßenlaterne gefahren sind, kann es oft sinnvoll sein den Schaden selbst zu bezahlen, um eine Rückstufung zu vermeiden. Sie umgehen so den steigenden Beiträgen im nächsten Jahr. Hierfür melden Sie in aller Regel den Schaden wie gewöhnlich Ihrer Versicherung, die Ihnen dann die genaue Schadenshöhe mitteilt. Meistens haben Sie dann ein halbes Jahr Zeit zu entscheiden, ob Sie die Kosten selbst erstatten möchten. 

Kfz Schadenfreiheitsklasse Vollkasko

Grundsätzlich erwirbt man einen Schadenfreiheitsrabatt sowohl in der Haftpflicht- als auch in der Vollkaskoversicherung. In der Praxis besteht jedoch häufig nicht während der gesamten Lebensdauer eines Fahrzeugs eine Vollkaskoversicherung. Meist wird diese nach einigen Jahren in eine Teilkaskoversicherung umgewandelt. Wird dann nach einiger Zeit wieder ein Neufahrzeug angeschafft, so stellt sich die Frage, mit welcher Schadenfreiheitsklasse dann wieder eine Vollkasko abgeschlossen werden kann. Hat in den letzten 12 Monaten vor Abschluss einer neuen Vollkaskoversicherung keine Vollkasko bestanden, so wird der SF-Rabatt der Haftpflicht auch bei der Vollkasko zu Grunde gelegt. Voraussetzung ist dabei allerdings, dass es sich beim versicherten Fahrzeug um einen Pkw, ein Krad, ein Quad, ein Trike, ein Campingfahrzeug oder um einen Lieferwagen handelt.

Welche Schadenfreiheitsklasse habe ich?

Möchten Sie wissen welche Schadenfreiheitsklasse Sie aktuell haben, können Sie über einen Blick in Ihre letzte Beitragsabrechnung herausfinden. Dort sind diese sowohl für die Haftpflicht-, als auch für Ihre Vollkaskoversicherung aufgeführt.

Kaskoversicherungen – Teil- oder Vollkasko?

Die Kaskoversicherung stellt eine optionale Erweiterung des Leistungsumfangs der Kfz-Haftpflichtversicherung dar. Diese ist allerdings, anders als die Haftpflicht, nicht verpflichtend abzuschließen. Doch es ist dennoch sehr empfehlenswert dies zu tun, besonders bei jungen Gebrauchten und Neufahrzeugen, aber auch bei älteren Modellen sollten Sie unbedingt darüber nachdenken. Dieser Versicherungstyp lässt sich in die Teil- und Vollkasko unterteilen. Aber was bedeutet Teilkasko nun genau und worin liegt der Unterschied zu den Vollkasko Leistungen? Alles was Sie hierzu wissen möchten finden Sie unten. Gerne können Sie auch unseren Tarifrechner zum Teil- und Vollkaskoversicherung Vergleich nutzen. Diesen finden Sie weiter unten oder in der Sidebar. So finden Sie sicher den günstigsten Tarif, der perfekt zu Ihren Bedürfnissen passt.


Kaskoversicherung: Unterschied Vollkasko Teilkasko

In der Kaskoversicherung geht es um das Absichern von Schäden, die Ihrem eigenen, also dem versicherten Fahrzeug selbst drohen. Die Schuldfrage an dem eingetretenen Schaden ist nur dann von Bedeutung, wenn dieser durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt worden ist. Ansonsten werden auch Schäden beglichen, die durch Sie selbst verursacht worden sind. Hierin liegt auch der Unterschied zur Haftpflichtversicherung allein. Kann der Versicherer nachweisen, dass der Schaden durch vorsätzliches Handeln verursacht wurde, ist dieser natürlich nicht leistungspflichtig. Auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit wird hier weitestgehend verzichtet. Lediglich bei Schäden durch Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie bei einer „Einladung“ zum Diebstahl berufen sich die Versicherer auf grobe Fahrlässigkeit.

Die Kaskoversicherung umfasst die Beschädigung, die Zerstörung, den Totalschaden und den Verlust des Fahrzeugs sowie die Teile, die in diesem verschlossen bzw. an diesem befestigt sind. Voraussetzung ist hier allerdings, dass mit deren Einbau die allgemeine Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nicht erlischt oder andere gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen. Doch was verstehen die Versicherungsgesellschaften nun genau unter diesen Begriffen?:

  • Beschädigung: Nachteilige Veränderung des ursprünglichen Zustandes des Fahrzeugs oder seiner Teile
  • Zerstörung: Reparaturkosten übersteigen den Wiederbeschaffungswert oder aber 80 % des Fahrzeugneupreises 
  • Totalschaden: Erforderliche Reperaturkosten des Fahrzeugs übersteigen dessen Wiederbeschaffungswert  
  • Verlust: Jede Art des Abhandenkommens des Fahrzeugs. Hauptsächlich aber der Fall der Entwendung.  

Dabei ist der Wiederbeschaffungswert der Preis, der für den Kauf eines gleichwertigen gebrauchten Fahrzeugs am Tag des Schadenereignisses erbracht werden muss. Innerhalb der Kaskoversicherungen lassen sich zwei Obergruppen unterscheiden: die Teilkasko- und die Vollkaskoversicherung.


Teilkasko und Vollkaskoversicherung Kosten

Der Beitrag der Kaskoversicherung hängt von etlichen Faktoren ab. Vor allem von der Typklasse Ihres Fahrzeugs. Die Typklasse richtet sich in erster Linie nicht nach dem Wert des Fahrzeugs sondern nach etlichen Schadensstatistiken, beispielsweise wie oft ein Fahrzeug in Unfälle verwickelt war. So kann es zum Beispiel durchaus sein, dass die Versicherung für einen Porsche günstiger ist als für einen VW Golf. Ein Golf wäre in diesem Beispiel demnach für die Versicherungsgesellschaft riskanter. Dabei handelt es sich aber nur um ein Beispiel zur Veranschaulichung.

Auch der Wohnort fließt über die sogenannte Regionalklasse mit in die Berechnung ein. Hiermit sollen die regionalen Unterschiede hinsichtlich Unwetter- und Diebstahlswahrscheinlichkeit, usw. berücksichtigt werden.

Auch hier haben Sie die Möglichkeit durch eine vereinbarte Selbstbeteiligung den Versicherungsbeitrag massiv nach unten hin zu beeinflussen. Häufige Zuzahlungen sind 150 € (Teilkasko) oder 300 € (Vollkasko) im Schadensfall. Bei der Vollkaskoversicherung haben Sie zudem die Chance Ihren Beitrag durch unfallfreies Fahren mit der Zeit zu reduzieren. Mit jedem unfallfreien Jahr erhöht sich demnach Ihr Schadenfreiheitsrabatt. Ein weiterer Grund warum die Beiträge für Fahranfänger oft besonders hoch sind.

Auch eine Garage hilft Ihnen auf dem Weg zu einem geringen Beitrag. Denn natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Auto gestohlen wird oder durch Hagel beschädigt wird deutlich geringer, wenn es bei Nichtbenutzung in Sicherheit steht.

Kaskoversicherung: Unterschied Vollkasko Teilkasko

Teilkasko und Vollkaskoversicherung Vergleich

Wie Sie gerade gelesen haben gibt es viele Faktoren, die den Beitrag einer Kaskoversicherung beeinflussen. Neben diesen Faktoren gibt es natürlich auch Unterschiede unter den einzelnen Versicherungsunternehmen. Untenstehender Vergleichsrechner von Tarifcheck24 hilft Ihnen die besten Konditionen zu finden. Er erlaubt Ihnen zudem gezielt nach Tarifen zu suchen, die alle gewünschten Rahmenbedingungen erhalten. So können Sie viele Hunderteuro im Jahr sparen. Wie Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln können, lesen Sie wenn Sie dem Link folgen.


Was bedeutet Teilkasko eigentlich?

In der Teilkaskoversicherung sind in den meisten Fällen nachfolgend genannte Schadensereignisse mitversichert: Entwendung, Bruch der Verglasung, Zusammenstoß mit Tieren, Tierbiss, Kurzschlussschäden, Brand und Explosion und Naturgewalten. Nachfolgend hierzu nähere Erläuterungen:

Entwendung

Bruch der Verglasung

Zusammenstoß mit Tieren

Tierbiss

Kurzschlussschaden

Brand und Explosion

Naturgewalten

Abweichungen hiervon sind natürlich von Versicherer zu Versicherer möglich und oft auch vorhanden. Nutzen Sie daher den obenstehenden Vergleichsrechner, um die gewünschten Optionen gezielt auszuwählen und lesen Sie unbedingt die jeweiligen Versicherungsbedingungen genau durch.

Wie schon in der Übersichtsseite zu Autoversicherungen angesprochen gilt der Versicherungsschutz in aller Regel auch im europäischen Ausland bzw. im Geltungsbereich der EU. Sind Sie mit Ihrem Fahrzeug außerhalb europäischer Gebiete unterwegs halten Sie bitte stets kurz Rücksprache mit Ihrer Versicherungsgesellschaft.

Eine Teilkaskoversicherung sollte in meinen Augen stets das absolute Minimum sein, um nicht auf Reparaturkosten sitzen zu bleiben. Auch wenn es bereits ein älterer Gebrauchter ist. In aller Regel lohnt sich der geringe Aufpreis im Vergleich zur Haftpflicht auf jeden Fall.


Die Vollkasko Leistungen

Zusätzlich zum Leistungsumfang der Teilkasko sind bei den Vollkasko Leistungen noch folgende Punkte enthalten: Ersatz für selbstverschuldete sowie unverschuldete bzw. fremdverschuldete Unfälle sowie Leistungen für Schäden durch mut- oder böswillige Handlungen Dritter sowie Differenzkasko für geleaste PKW.

Wann spricht man eigentlich von einem Unfall? Ein Unfall setzt ein äußeres, unmittelbares und plötzlich mit mechanischer Gewalt auf das Fahrzeug einwirkendes Ereignis voraus. Unmittelbar bedeutet, dass ein Ereignis direkt auf das Fahrzeug einwirkt. Das Ereignis ist von außen eingetreten, wenn es nicht auf einem inneren Betriebsvorgang beruht. Die Einwirkung ist plötzlich, wenn es sich in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum abspielt. Abnutzungs- und Verschleißschäden erfüllen diese Voraussetzungen somit also nicht. Mechanische Gewalt liegt dann vor, wenn der Schaden durch Zug und Druck entsteht, zum Beispiel bei einem Aufprall oder Zusammenstoß mit einem anderen Auto oder einem Gebäude.

Die Vollkasko ersetzt zudem alles, was durch groben Unfug oder durch Mutwillen Dritter (Vandalismus) an einem Fahrzeug beschädigt wurde. Dies wäre die mut- oder böswillige Handlung Dritter, die oben aufgeführt ist.

Teilkasko und Vollkaskoversicherung Vergleich und Kosten

Wie Sie sehen ist eine Vollkasko besonders bei fabrikneuen Fahrzeugen und jungen Gebrauchten, wie etwa Jahres- oder Vorführwagen unbedingt anzuraten. Natürlich auch bei Oldtimern und sehr hochpreisigen Fahrzeugen führt hier kein Weg daran vorbei. Der Leistungsumfang ist hier einfach am höchsten und das finanzielle Risiko beim Bewegen eines neuen Fahrzeugs ist eben doch wesentlich höher. Wenn Sie den obenstehenden Vergleichsrechner nutzen, werden Sie sehen, dass der Aufpreis bei weitem nicht so hoch ist wie man erst denken mag.

Differenzkasko für Leasingfahrzeuge

Welchen Versicherungsschutz bietet nun die Differenzkasko? Vielen ist dieser Begriff noch gar nicht geläufig. Doch diese ist bei geleasten Fahrzeugen unbedingt anzuraten. Erleidet ein geleastes Fahrzeug einen Totalschaden durch Verschulden des Leasingnehmers, so haftet dieser gegenüber dem Leasinggeber auf Schadensersatz. Im Rahmen der „normalen“ Kasko wird der sog. „Wiederbeschaffungswert“ ersetzt.

Der Ablösewert beim Leasinggeber ist jedoch zumindest in der Anfangsphase des Leasingzeitraums in der Regel höher. Das liegt daran, dass der Wiederbeschaffungswert eines Fahrzeugs zu Beginn relativ rasch abfällt, rascher zumindest als der kalkulierte Ablösewert der Leasingfirma. Es entsteht also eine gewisse Lücke. Sollte der jeweilige Versicherer kein Differenzkasko anbieten, so sollte ggf. eine Absicherung im Rahmen des Leasingvertrages vorgesehen werden.


Was ist als Ersatzleistung zu erwarten?

Die Ersatzleistung richtet sich bei der Kaskoversicherung nach der Schadensart und ob eine Zerstörung, eine Beschädigung, ein Totalschaden oder der Verlust des Fahrzeugs und/ oder seiner Teile vorliegt. Die Leistungsgrenze ist grundsätzlich der Wiederbeschaffungswert. Der Wiederbeschaffungswert ist der Preis, den der Versicherungsnehmer aufwenden muss, um ein gleichwertiges gebrauchtes Fahrzeug oder gleichwertige Ersatzteile zu erwerben. Sind Reparaturkosten geringer als der Wiederbeschaffungswert, werden diese gezahlt.

Was bedeutet Teilkasko und wie fallen die Vollkasko Leistungen aus?

Es gibt aber wie so oft Besonderheiten. Der Versicherer ersetzt den Neupreis meistens innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nach der Erstzulassung, wenn ein Totalschaden, eine Zerstörung oder ein Verlust eintritt oder wenn bei einer Beschädigung die erforderlichen Kosten zur Wiederherstellung mindestens 80% des Neupreises betragen und der Eigentümer den PKW als Neufahrzeug unmittelbar von einem Kfz-Händler erworben hat. Da bei einem Schadenfall selten alle Fahrzeugteile vollständig zerstört werden, verbleiben die noch verwertbaren Reste im Eigentum des Versicherungsnehmers und werden zum Veräußerungswert auf die Entschädigungsleistung angerechnet.

Für jeden Schadenfall wird eine evtl. vereinbarte Selbstbeteiligung von der Entschädigungsleistung abgezogen. Wird das Fahrzeug beschädigt, werden die für die Reparatur erforderlichen Kosten bis zu folgenden Obergrenzen übernommen: wird das Fahrzeug vollständig und fachgerecht repariert, werden die Kosten bis zum Wiederbeschaffungswert (gegen Rechnungsnachweis) übernommen. Wird das Fahrzeug allerdings nicht, nicht vollständig oder nicht fachgerecht repariert oder die vollständige und fachgerechte Reparatur nicht durch Rechnung nachgewiesen, werden die erforderlichen Kosten einer vollständigen Reparatur bis zur Höhe des um den Restwert verminderten Wiederbeschaffungswert übernommen.

Was braucht man zum Auto anmelden?

Wenn Sie Ihr Fahrzeug zulassen bzw. ummelden möchten oder wichtige Dokumente, wie Fahrzeugschein oder Fahrzeugbrief verloren haben, müssen Sie zur Zulassungsstelle. Das gilt auch, wenn sich wichtige Daten, wie etwa Ihr Name oder Ihr Wohnort geändert haben. Doch natürlich müssen Sie stets die korrekten Dokumente mit zur Zulassungsstelle bringen. Doch was braucht man zum Auto anmelden nun genau? Lesen Sie welche Unterlagen dies jeweils sind. Weiterhin erfahren Sie was es auf dem Weg zur Kfz Zulassung zu beachten gilt und wie Sie ein Kennzeichen reservieren können. 


Benötigte Kfz Zulassung Unterlagen

Welche Papiere Sie mit zur Kfz Zulassungsstelle bringen müssen, hängt in erster Linie natürlich davon ab, welches Fahrzeug Sie zulassen möchten bzw. es sich überhaupt um eine Zulassung handelt. Möchten Sie beispielsweise lediglich Daten berichtigen, da sich diese mittlerweile geändert haben, benötigen Sie natürlich ganz andere Dokumente. Nachfolgend habe ich Ihnen kurz zusammengetragen welche Papiere Sie wann mitbringen müssen.

Was braucht man zum Auto anmelden

Abhängig davon ob Sie einen Neuwagen oder ein gebrauchtes Auto anmelden möchten, unterscheiden sich die mitzubringenden Papiere deutlich. Doch auch wenn Sie ein Fahrzeug über den Winter abmelden oder es gar ganz außer Betrieb setzen möchten, müssen Sie der Kfz Zulassung Unterlagen entsprechend vorlegen. Welche das im einzelnen sind, erfahren Sie nachstehend. Was braucht man zum Auto anmelden nun also genau?

Fabrikneues Fahrzeug

Umschreibung eines Gebrauchtfahrzeugs

Außerbetriebsetzung

Wiederzulassung ​​​​nach Außerbetriebsetzung

Ausgabe von Kurzzeitkennzeichen

Kennzeichen reservieren und Kosten

Noch immer stehen individuelle Wunschkennzeichen beim Auto anmelden hoch im Kurs. Seien es die eigenen Initialen oder die des Partners; der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Die Buchstaben nach dem Landkreis-Kürzel sowie die Zahlenfolge können Sie frei wählen, solange diese nicht besetzt sind.

Reservieren Sie sich Ihr Wunschkennzeichen daher frühzeitig. Die Reservierungsgebühr beträgt aktuell 10,20 €. Reservieren Sie nichts, wird Ihnen eine beliebige Kombination zugeteilt. Das Nummernschild selbst können Sie sich bei Ihrem örtlichen Schilderdienst prägen lassen. Mittlerweile können Sie sich diese aber sogar schon online bestellen und liefern lassen. 

Die Kosten der Fahrzeuganmeldung hängen wiederum stark davon ab, ob es ein Neufahrzeug, Gebrauchtwagen oder gar ein Oldtimer ist.

Kennzeichen reservieren - Was braucht man zum Auto anmelden?

In den allermeisten Fällen betragen die Kosten aber weit weniger als 50 € und sind damit wirklich überschaubar. Die Größe des Autos selbst hat aber keinerlei Einfluss auf die Kosten.

Datenänderungen und -aktualisierungen

Wie oben beschrieben, müssen Sie auch zum Ändern von persönlichen Daten zur Kfz Zulassung. Hierzu zählen zum Beispiel, wenn sich Ihr Wohnort oder Ihr Namen im Zuge einer Heirat ändert. Auch die Erneuerung Ihrer Stempelplakette habe ich unter diesen Oberpunkt gepackt. Auch hier können Sie nicht mit leeren Händen erscheinen, sondern müssen die notwendigen Papiere vorlegen, die die Änderung belegen. Nachfolgend finden Sie, was Sie zum Zeitpunkt der Artikelerstellung mitbringen sollten.

Berichtigung Fahrzeugschein / Besch. Teil I bei Wohnortwechsel

Berichtigung der Fahrzeug-Papiere bei Namensänderung:

Berichtigung der Fahrzeugpapiere bei technischen Änderungen

Erneuerung der Stempelplakette auf den Kennzeichen:

Diebstahl und Verlust von Kfz Zulassung Unterlagen

Leider kann es auch vorkommen, dass Ihnen Dokumente abhanden kommen. Das kann im Laufe von Umzügen geschehen; plötzlich taucht Ihr Fahrzeugbrief nicht mehr auf, obwohl Sie alle Kisten durchsucht haben. Aber natürlich können Ihnen wichtige Dokumente auch gestohlen werden. Doch hier müssen Sie nicht verzweifeln, denn auch hier kann Ihnen auf der Zulassungsstelle zuverlässig geholfen werden. Doch auch hier müssen Sie andere Dokumente mitbringen, die Ihre Identität beweisen.

Diebstahl / Verlust des Fahrzeugscheins

Diebstahl / Verlust des Fahrzeugbriefes (Besch. Teil II)

Diebstahl / Verlust von Kennzeichen

Für folgende Zulassungsvorgänge ist keine eVB-Nummer erforderlich, wie Sie gesehen haben: der Halter bekommt ein neues Kennzeichen nach einem Diebstahl oder Verlust des bisherigen, Ummeldung auf ein Wunschkennzeichen, Ummeldung auf ein Kennzeichen für Oldtimer oder Elektrofahrzeuge, Namensänderung des Halters z.B. auf Grund von Heirat, Änderung bestimmter technischer Daten (z.B. Tuning).


Was muss ich bei der Fahrt zur Kfz Zulassung beachten?

Zulassungsfahrten sind Fahrten zur Zulassungsstelle, um Ihr Auto anmelden zu können. Zudem zählen auch Fahrten zur Hauptuntersuchung oder zur Sicherheitsprüfung dazu. Dabei muss allerdings das von der Zulassungsstelle vorab zugeteilte Kennzeichen am Fahrzeug angebracht sein. „Vorab“ bedeutet hier, dass der Fahrzeughalter zur Zulassungsstelle muss, damit ihm dort ein Kennzeichen zugeteilt werden kann. Dies ist mittlerweile in der Regel auch online möglich.

Ein „altes“ am Fahrzeug angebrachtes Kennzeichen (z.B. nach Abmeldung des Fahrzeugs) ist dafür aber unzulässig! Fahrten ohne Kennzeichen sind nicht versichert, halten Sie sich also unbedingt an diesen Grundsatz! Das alleinige Mitführen einer eVB (elektronische Versicherungsbestätigung) ist ebenfalls nicht ausreichend. Zu beachten gilt, dass das Fahrzeug nur innerhalb des Zulassungsbezirks und eines angrenzenden Bezirks gefahren werden darf. Andernfalls ist ein Überführungskennzeichen/ Kurzzeitkennzeichen erforderlich. Die eVB-Nummer ist dabei jedoch dennoch stets mitzuführen. Sie dient gegenüber der Polizei als Nachweis des Vorliegens einer ausreichenden Haftpflichtversicherung.

Kfz Zulassung Unterlagen - Auto zulassen

Zu den Zulassungsfahrten zählen auch Rückfahrten von der Zulassungsstelle, nachdem das Fahrzeug dort abgemeldet worden ist. Das bisher zugeteilte Kennzeichen muss in diesen Fällen am Fahrzeug angebracht sein. Rückfahrten von der Kfz Zulassung mit ungestempeltem Kennzeichen sind am Tag der Abmeldung innerhalb ganz Deutschlands versichert.

Bei Saisonkennzeichen gibt es die Besonderheit, dass der Versicherungsschutz grundsätzlich auch außerhalb des Saisonzeitraumes also während der sog. „Ruheversicherung“ gilt. Daher können auch außerhalb der Saison Fahrten zur Hauptuntersuchung gemacht werden. Die Hauptuntersuchung darf aber auch im ersten Monat des nächsten Saisonzeitraums nachgeholt werden, falls die Untersuchung während des Ruhezeitraums ansteht.

KFZ-Versicherung kündigen und wechseln

Wenn Sie Ihre oft zu teure Versicherung wechseln, können Sie in den allermeisten Fällen viel Geld sparen. Doch hierfür müssen Sie zunächst Ihre alte Autoversicherung kündigen. Doch wie geht das genau, was gilt es hier zu beachten und unter welchen Umständen bzw. wann kann ich meine KFZ Versicherung wechseln? Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Informationen zu diesem Thema. Gerne können Sie auch die auf der Seite zur Verfügung gestellten Tarifrechner nutzen, um einen günstigeren Tarif zu finden.


KFZ Versicherung wechseln - So einfach geht's

Um Ihre KFZ Versicherung wechseln zu können, müssen Sie Ihre alte natürlich zunächst kündigen. Doch keine Sorge, dies ist viel einfacher als man vielleicht zu erst denkt. Grundsätzlich haben Sie drei Möglichkeiten einen Versicherungsvertrag zu kündigen: Die Kündigung zum Ablauf des Versicherungsjahres, die Kündigung auf Grund einer Beitragserhöhung und die Kündigung im Schadensfall.

Kündigung zum Ablauf des Versicherungsjahres

Kündigung auf Grund einer Beitragserhöhung

Kündigung im Schadensfall


Kann ich eine Versicherung per Email kündigen?

Prinzipiell gibt es keine festgeschriebene Form, in der Sie Ihre Autoversicherung kündigen müssen. Auch in der Art und Weise der Übermittlung sind Sie weitestgehend frei. Worauf es hier aber dennoch zu achten gilt, möchte ich Ihnen nachfolgend gerne etwas näher bringen.

Der in meinen Augen beste Weg der Übermittlung ist die Kündigung per Einschreiben oder normaler Post. Für eine wirksame Kündigung ist der fristgerechte Eingang beim Versicherer maßgeblich. Dieser wird normalerweise durch den Eingangsstempel beim Versicherer nachgewiesen. Trotz der Mehrkosten ist die Kündigung per Einschreiben hier besser, weil die erfolgte Zustellung beim Versicherer im Ernstfall auch nachgewiesen werden kann.

Auch wenn die Kündigung per Fax mittlerweile ehr die Ausnahme ist, ist sie natürlich noch immer möglich. Doch achten Sie darauf den Sendebericht aufzuheben, denn dieser gilt hier als Nachweis.

Natürlich können Sie auch Ihre Versicherung per Email kündigen. Auch hier muss unbedingt ersichtlich sein von wem die Kündigung kommt, also von Ihnen. Zumindest die Email-Adresse muss Ihnen eindeutig zugeordnet werden können. Idealerweise fügen Sie die eigentliche Kündigung mit Briefkopf und eingescannter Unterschrift der Mail bei.

Autoversicherung kündigen - Das gehört in die Kündigung!

Wie bereits erwähnt, gibt es keine feste Form in der die Versicherung erfolgen muss, eine einfaches Schreiben ist demnach in den allermeisten Fällen ausreichend. Dennoch sollten einige Informationen immer in die Kündigung. Dies wäre zum einen natürlich Ihr vollständiger Name, der gewünschte Kündigungstermin und falls vorhanden Ihre Kundennummer. 

In allen Fällen muss auch immer ersichtlich sein, welche konkrete Versicherung gekündigt wird. Dies geschieht am besten durch Angabe der Versicherungsscheinnummer. Außerdem sollten Sie stets eine Kündigungsbestätigung verlangen. Zu beachten ist noch, dass eine Kündigung bedingungsfrei erfolgen muss. Schreiben Sie  also bitte nicht: „…ich kündige, wenn der Schaden nicht reguliert wird…“.

Häufig geschieht es, dass z.B. beim Autoversicherung kündigen, bis zum Ablauf noch keine Kündigungsbestätigung des Vorversicherers vorliegt. Es sollte dann nicht bis zum Ablauf oder darüber hinaus gewartet werden, sondern rechtzeitig vorher ein Vertrag bei einer anderen Gesellschaft geschlossen werden, um keine Lücke im Versicherungsverlauf zu riskieren

Kommt dann trotzdem aus irgendwelchen Gründen keine wirksame Kündigung zustande, bleibt das Vertragsverhältnis beim Vorversicherer bestehen und es wird in diesem Fall auch kein wirksamer Vertrag mit dem neuen Versicherer zustande kommen.

Autoversicherung kündigen - Versicherung per Email kündigen möglich?

Die grüne Karte – Braucht man diese noch?

Der Urlaub im Ausland mit dem eigenen Auto ist und bleibt eine der beliebtesten Urlaubsformen der Deutschen. Sei es der Wanderurlaub in Österreich oder der Strandurlaub in Italien, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Doch auch im Ausland ist natürlich, wie auch hier bei uns in Deutschland, eine Autoversicherung Pflicht. Zum Nachweis dieser dient seit vielen Jahren die so genannte Internationale Versicherungskarte, die die meisten wohl als grüne Karte kennen. Doch benötigt man die grüne Versicherungskarte in Zeiten der europäischen Union überhaupt noch zwingend? 


Was ist die grüne Versicherungskarte genau?

Zunächst heißt die grüne Versicherungskarte offiziell nicht so, sondern eigentlich "internationale Versicherungskarte für Kraftverkehr". Der umgangssprachliche Name leitet sich aus der Farbe der Karte ab. Doch was ist dies nun genau und warum sollte das irgendjemand dabei haben?

Grüne Versicherungskarte im Detail

Nun diese Frage ist schnell beantwortet. Die grüne Karte ist im Prinzip ein international einheitlicher Versicherungsnachweis. Sie dient also als Beleg dafür, dass Ihr Fahrzeug haftpflichtversichert ist. Somit müssen Sie sich nicht in jedem Land, das Sie mit Ihrem Auto bereisen, eine separate Autoversicherung abschließen. In manchen Ländern können Sie daher auch heute noch zum Vorzeigen bei einer Verkehrskontrolle aufgefordert werden.

Und wo bekommt man die grüne Versicherungskarte nun her? Ausgestellt wird diese von Ihrem Versicherer und das vollkommen kostenfrei! In aller Regel bekommen Sie diese automatisch zusammen mit Ihrer Versicherungspolice. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie diese über Ihren Vertreter oder über die Gesellschaft direkt anfordern. Gültig ist diese meist für 3 oder 5 Jahre, abhängig von der Gesellschaft. Sollten Sie den Nachweis doch einmal verlieren, können Sie jederzeit eine neue Karte anfordern. Auch diese ist stets kostenfrei.


Ist die grüne Karte Pflicht?

Nachdem neben den Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft auch einige andere Länder ein sog. „Kennzeichenabkommen“ (1974) vereinbart haben, ist die internationale Versicherungskarte prinzipiell seit Jahren weitgehend überflüssig geworden. Laut diesem Abkommen wird das amtliche Kennzeichen des Fahrzeugs als alleiniger Nachweis der Kfz-Haftpflichtversicherung anerkannt. Das gilt sowohl für die Einreise in das jeweilige Land als auch bei Schadensfällen. Daher ist das Mitführen der Grünen Karte in diesen Ländern nicht mehr zwingend erforderlich. Auch in der Schweiz ist dies seit vielen Jahrzehnten nicht mehr erforderlich. Auch in Norwegen, Andorra, Monaco, und selbst Island genügt das europäische Nummernschild.

Die Grüne Karte wird jedoch noch in wenigen ausländischen Staaten vorgeschrieben. Dies sind nach aktuellem Stand: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Moldawien, Serbien, Montenegro, Ukraine, Türkei, Weißrussland und Russland. In Italien ist das Mitführen ebenfalls empfehlenswert, da Sie hier bei einer Polizeikontrolle gerne einmal zum Vorzeigen der grünen Versicherungskarte aufgefordert werden.

Es gibt zudem auch Länder, in denen die Grüne Karte überhaupt nicht anerkannt wird bzw. diese nicht gilt: Kosovo, Aserbaidschan, Israel, Iran, Marokko und Tunesien. Bei der Einreise in diese Länder ist der Abschluss einer Kfz-Haftpflichtversicherung vor Ort (sog. „Grenzpolicen“) erforderlich. Sofern eine Grüne Karte erforderlich ist, ist deren Gültigkeit in der Regel auf 5 Jahre befristet. Die Gültigkeitsdauer ist auf der Grünen Karte aufgedruckt.

Steht ein Urlaub im Ausland in naher Zukunft an und Sie sind sich nicht hundertprozentig sicher, ob dort eine internationale Versicherungskarte vorgeschrieben ist, dann möchte ich Ihnen empfehlen sich im Vorfeld bei Ihrerem Versicherer hierüber zu informieren. Dieser kann Ihnen hier nicht nur zuverlässig Auskunft geben, sondern Ihnen gleich ein Exemplar kostenfrei zukommen lassen, falls es benötigt wird. Falls dies der Fall ist, sollten Sie die grüne Karte während des gesamten Aufenthalts in Ihrem Fahrzeug lassen. Es kann nämlich bei einer Polizeikontrolle häufig vorkommen, dass Sie diese vorzeigen müssen.

Führen Sie die Internationale Versicherungskarte dennoch mit

Auch wenn das Mitführen einer grünen Karten in den allermeisten europäischen Staaten nicht mehr zwingend notwendig ist, ist es dennoch empfehlenswert. Warum dies in meinen Augen so ist, möchte ich Ihnen noch kurz näher bringen.

Haben sie im Ausland einen Verkehrsunfall erlitten, kann die grüne Versicherungskarte sehr hilfreich sein, unabhängig davon wer am Unfall schuld ist. Die Schadensabwicklung ist hierdurch nämlich vereinfacht, vor allem wenn Sie zudem noch einen Unfallbericht in der Landessprache mitführen. Auf der grünen Karte finden Sie weiterhin viele wichtige und hilfreiche Adressen und Telefonnummern, die Ihnen bei einem Unfall ungemein helfen können. 

Internationale Versicherungskarte - Ist die grüne Karte Pflicht?

Der wohl überzeugendste Grund ist aber vermutlich dennoch die Tatsache, dass Ihnen die internationale Versicherungskarte ja nichts kostet. Sie bekommen diese kostenlos vom Versicherer zugeschickt. Legen Sie diese einfach in Ihr Handschuhfach. Kommt es nun dennoch einmal dazu, dass Sie diese Vorzeigen sollen oder zu einem Unfall (was ich natürlich nicht hoffen will) sind Sie bestimmt froh diese dabei zu haben.

Private Rechtsschutzversicherung

Ein Rechtsstreit passiert manchmal schneller als gedacht. Plötzlich steckt der friedlichste Mensch in einer rechtlichen Auseinandersetzung, ohne dass er das will. Dabei ist es nicht selbstverständlich, auch Recht zu bekommen. Häufig muss man erst um sein gutes Recht kämpfen. Hierzu ist man in der Regel auf die Hilfe eines guten Anwalts angewiesen und das kann teuer werden. In Deutschland werden jährlich über drei Millionen Verfahren in erster Instanz vor Gericht verhandelt. Die Ursachen sind vielfältig: ob Sie unverschuldet in einen Verkehrsunfall geraten, ob Ihnen Ihr Arbeitgeber kündigt, ob Sie Streitigkeiten mit den Finanzbehörden oder mit den Sozialbehörden (Krankenkasse, Arbeitsamt, Rentenversicherung etc.) haben. Eine private Rechtsschutzversicherung kann Ihnen zwar nicht den Ärger, aber zumindest die Kosten abnehmen. Erfahren Sie was dies genau ist und ob sich diese für Sie lohnt. Gerne können Sie untenstehenden Tarifrechner nutzen, um einen günstigen Rechtsschutzversicherung Vergleich durchzuführen und so den besten Tarif für sich zu finden.


Was ist eine Rechtsschutzversicherung?

Sofern ein Rechtsschutzfall eintritt, erbringt und vermittelt die private Rechtsschutzversicherung Dienstleistungen, damit Sie Ihre rechtlichen Interessen wahrnehmen und wenn möglich auch durchsetzen können. Gezahlt wird dabei bis zur vereinbarten Versicherungssumme. In aller Regel wird zunächst die Vergütung des für Sie tätigen Anwalts übernommen. In vielen Fällen besteht auch die Möglichkeit der außergerichtlichen Konfliktbeilegung. So gibt es z.B. häufig Schieds- oder Schlichtungsverfahren oder außergerichtliche Mediation. In diesen Fällen unterstützt Sie in hierfür geeigneten Fällen Ihre private Rechtsschutzversicherung bei der Wahl des für den konkreten Fall geeigneten Verfahrens, schlägt Ihnen einen entsprechenden Schlichter oder Mediator vor und übernimmt auch dessen Kosten.

Werden zur Beurteilung eines rechtlichen Sachverhaltes Gutachten benötigt (z.B. vom TÜV), so übernimmt meist auch eine günstige Rechtsschutzversicherung deren Kosten bei der Verteidigung in einem verkehrsrechtlichen Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren und bei Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen aus Kauf- und Reparaturverträgen für Ihr Auto. Sollte ein Rechtsstreit doch vor einem Gericht landen, gilt folgendes: die private Rechtsschutzversicherung übernimmt die Gerichtskosten einschließlich der Entschädigung für Zeugen und Sachverständige, die vom Gericht herangezogen werden. Gleiches gilt für Verfahren vor Verwaltungsbehörden.

Soweit Sie verpflichtet sind, dem Gegner dessen Kosten zu erstatten, werden auch diese von der Versicherung übernommen. Ist Ihrerseits eine Kaution zu hinterlegen, um Sie einstweilen vor Strafverfolgungsmaßnahmen zu schützen, so sorgt Ihre private Rechtsschutzversicherung für die Zahlung eines zinslosen Darlehens bis zur vertraglich vereinbarten Höhe.

Was ist eine Rechtsschutzversicherung?

In welchen Fällen besteht kein Versicherungsschutz?

Kein Versicherungsschutz besteht bei kriegerischen Ereignissen oder bei Schäden durch Kernkraftunglücke. Wollen Sie Schadenersatzansprüche eines Dritten abwehren, z.B. nach einem Verkehrsunfall, so besteht Versicherungsschutz bereits im Rahmen der Kfz-Haftpflichtversicherung, denn diese leistet nicht nur bei berechtigten Ansprüchen Dritter, sondern wehrt auch unbegründete Ansprüche ab. Gleiches gilt bei der Privathaftpflicht.

Nicht versichert sind grundsätzlich auch Verfahren vor Verfassungsgerichten und internationalen Gerichtshöfen. Bei vorsätzlich herbeigeführten Rechtsschutzfällen bei Schadenersatzverfahren, Vertrags- und Sachenrecht sowie Steuer- und Verwaltungsrecht besteht grundsätzlich kein Versicherungsschutz.

Zudem lassen sich nicht komplett alle Bereiche des privaten und beruflichen Lebens absichern. Manche Rechtsstreitigkeiten im privaten Bereich bleiben unberührt von der Rechtsschutzversicherung, wie etwa Rechtsstreitigkeiten in Erbfragen oder bei Unterhaltszahlungen. Doch beachten Sie auch hier unbedingt die Versicherungsbestimmungen des jeweiligen Tarifs.


Die Bausteine der Rechtsschutzversicherung

Eine private Rechtsschutzversicherung ist keine Standardlösung sondern lässt sich durch eine Vielzahl an einzelnen Bausteinen individuell an Ihre Wünsche und Bedürfnisse anpassen. So müssen Sie nicht für Leistungen Beitrag bezahlen, die Sie niemals in Anspruch nehmen werden. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über die verfügbaren Optionspakete und welche Dinge dadurch jeweils abgedeckt werden. 

Verkehrsrechtsschutz

Privatrechtsschutz

 Vermieterrechtsschutz

Berufsrechtsschutz

Wohnrechtsschutz


Günstige Rechtsschutzversicherung Vergleich

Wie Sie im vorangegangenen Abschnitt lesen konnten, ist eine private Rechtsschutzversicherung eine sehr individuelle Angelegenheit, die sich durch die verfügbaren Bausteine an Ihre Bedürfnisse anpassen lässt. Gerade deshalb lohnt sich der günstige Rechtsschutzversicherung Vergleich, denn so individuell wie die Leistungen sind, so individuell ist auch der Beitrag. In dem nachfolgenden Tarifrechner, können Sie die gewünschten Bausteine wählen und die, für die hinterlegten Wünsche,  in Frage kommenden Policen miteinander Vergleichen. Doch lassen Sie sich nicht allein von günstigen Beiträgen blenden sondern achten Sie unbedingt in erster Linie auf die angebotenen Leistungen.  


Ab wann haben Sie Versicherungsschutz?

Sie haben Versicherungsschutz, wenn ein Rechtsschutzfall nach Vertragsbeginn (siehe Versicherungsschein) eingetreten ist. Das ist z.B. bei einem Unfall der Moment des Schadensereignisses. Es gibt allerdings Ausnahmen und Besonderheiten: bei einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit ist das der Zeitpunkt, in dem Sie einen Verstoß gegen Rechtspflichten oder Rechtsvorschriften begangen haben sollen. Erstreckt sich der Rechtsschutzfall über einen Zeitraum, ist dessen Beginn maßgeblich. 

Aber Achtung: Bei vielen Tarifen greift der Versicherungsschutz erst nach einer Wartezeit, z.B. von drei Monaten im Privatrechtsschutz. Die Wartezeiten können auch für die einzelnen Bausteine der Rechtsschutzversicherung unterschiedlich sein! Näheres hierzu finden Sie in den jeweiligen Versicherungsbestimmungen. Kommt es während der Wartezeit zu einem Rechtsstreit, sind Sie nicht geschützt! Doch es gibt auch Tarife ganz ohne Wartezeit.


Private Rechtsschutzversicherung - Das sollte man beachten

Auch bei der Rechtsschutzversicherung bestehen bestimmte „Obliegenheiten“. So sind Sie verpflichtet, einen Rechtsschutzfall unverzüglich Ihrer Versicherung zu melden.  Dabei müssen Sie oder Ihr Anwalt alle Sachverhalte vollständig und wahrheitsgemäß schildern.

Maßnahmen, die Kosten verursachen müssen mit Ihrem Versicherer abgestimmt werden. Die Versicherungsgesellschaft erteilt dann nach Prüfung der Sachlage die Deckungszusage für den konkreten Fall. Bei Nichtbeachtung dieser Verhaltensregeln besteht die Gefahr, dass Sie Ihren Versicherungsschutz ganz oder teilweise verlieren.

Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass eine private Rechtsschutzversicherung als Single- oder Familientarif abgeschlossen werden kann. Bei einem Single-Tarif ist, wie der Name schon sagt, nur eine Person versichert. Wird eine Familienversicherung abgeschlossen, ist neben dem Versicherungsnehmer auch noch dessen Partner (Heirat ist hierfür keine Voraussetzung) sowie dessen Kinder versichert. Aber Achtung: in bestimmten Fällen greift der Versicherungsschutz erst nach einer Wartezeit von drei Monaten, z.B. beim Arbeitsrechtsschutz oder im Vertrags- und Sachenrecht. Voraussetzung hierfür ist, dass diese Ihre Erstausbildung noch nicht abgeschlossen haben und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Private Rechtsschutzversicherung Vergleich - Günstige Rechtsschutzversicherung finden

Private Unfallversicherung

Unfälle passieren häufiger als man denkt, nicht nur im Straßenverkehr. Die meisten Unfälle ereignen sich dabei in den eigenen vier Wänden oder bei der Freizeitgestaltung. Sei es eine umfallende Leiter, ein falscher Tritt auf der Treppe oder ein Sturz beim Skifahren. Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Sie hier allerdings nur bei Unfällen in Ausübung Ihres Berufes. In Ihrer Freizeit greift deren Versicherungsschutz nicht. Ein Großteil aller Unfälle passiert demnach ausgerechnet dann, wenn Sie keinen gesetzlichen Unfallschutz genießen. Außerdem sind zum Beispiel Hausfrauen oder Rentner gar nicht gesetzlich unfallversichert! Bei einem Unfall kann schnell ein sehr hoher Geldbedarf entstehen, weswegen in vielen Fällen eine private Unfallversicherung sinnvoll sein kann.  Diese fängt die  finanziellen Belastungen weitgehend auf, so dass Sie sich voll auf die Genesung konzentrieren können. Gerne können Sie unten stehenden Tarifrechner nutzen, um einen Unfallversicherungs Vergleich durchzuführen und den perfekten Tarif zu finden.


Private Unfallversicherung - Leistungen

Die private Unfallversicherung deckt nach dem Unfall, je nach dem gewählten Versicherungsumfang, unter anderem den entstehenden Verdienstausfall, eventuelle Pflegekosten, den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder Ihres Autos oder die Kosten einer Haushaltshilfe ab. Wichtig zu wissen ist , dass hier von selbstverschuldeten Unfällen gesprochen wird. Verursacht eine andere Person den Unfall und Sie kommen dadurch zu Schaden, kommt dessen private Haftpflichtversicherung für die enstehenden Kosten auf.

Zunächst einmal besteht die Möglichkeit mit der Versicherung, das Risiko einer Invalidität abzusichern. Von Invalidität spricht man, wenn die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit unfallbedingt dauerhaft beeinträchtigt ist. Sie erhalten in diesem Fall eine Geldleistung, die von der vereinbarten Versicherungssumme und dem Grad der unfallbedingten Invalidität abhängt. Der Grad der Invalidität ergibt sich aus der sogenannten „Gliedertaxe“. Dort ist jedem Körperteil ein bestimmter prozentualer Wert zugeordnet, der bei Beeinträchtigung der Funktion bzw. bei Verlust des betroffenen Körperteils für die Berechnung herangezogen wird. Diese Gliedertaxe findet bei allen Versicherern Anwendung. Die Grundsumme sollte dabei mindestens Ihrem dreifachen Jahresbruttoeinkommen entsprechen.

Bausteine der Unfallversicherung

Neben der Höhe der Grundsumme lassen sich noch weitere Parameter der Unfallversicherung wählen, um die Police perfekt auf Ihre Bedürfnisse und Ihre Lebenssituation anzupassen. Nachstehend habe ich Ihnen die wichtigsten wählbaren Bausteine kurz vorgestellt.

Progression Unfallversicherung

Todesfallleistung

Dynamik

Unfallrente

Krankenhaustagegeldversicherung


Optionale Mehrleistungen

Bei guten Anbietern sind im Grundbeitrag bereits eine Reihe von zusätzlichen Leistungen enthalten. So wird häufig eine Sofortleistung bei bestimmten schweren Verletzungen gewährt, z.B. bei unfallbedingtem Verlust einer Gliedmaße oder bei Erblindung. Ein Unfall kann auch bestimmte kosmetische Operationen erforderlich machen. Achten Sie also darauf, dass in Ihrem Vertrag ein entsprechender Kostenersatz enthalten ist. Wichtig ist auch der Einschluss für bestimmte Serviceleistungen. Denken sie hier beispielsweise an Such-, Rettungs- oder Bergrettungseinsätze. Gerade für Sportler kann der Schutz gegen bestimmte Sportverletzungen sinnvoll sein. Häufig ereignen sich hier Muskel-, Sehnen-, Bänder- oder Kapselrisse durch erhöhte Kraftanstrengung.

Manche Anbieter leisten auch Schutz bei tauchtypischen Gesundheitsschäden. Eine sinnvolle Ergänzungen kann auch der Schutz bei Vergiftungen (z.B. durch Gase und Nahrungsmittel), der Schutz gegen bestimmte Infektionskrankheiten (z.B. Borreliose nach einem Zeckenbiss oder Malaria nach einem Insektenstich), allergische Reaktionen auf Insektenstiche oder psychische und nervöse Störungen infolge eines Unfalls sein.

Bei vielen Anbietern ist auch ein Versicherungsschutz bei Unfällen infolge von Notwehr oder bei der Rettung von anderen Menschen, Tieren oder Sachen beinhaltet. Ebenso nach der Einnahme von ärztlich verordneten Medikamenten, bei Schlaganfällen oder Herzinfarkten, durch epileptische Anfälle, oder durch natürliche Ermüdung. Einige Anbieter setzen auch erlittene Erfrierungen, Gesundheitsschäden durch Sonnenbrand oder Sonnenstich oder einen erlittenen Oberschenkelhalsbruch einem Unfall gleich. Hier sollten sie auf alle Fälle bei Ihrem Versicherer nachfragen und auch in den Versicherungsbestimmungen nachlesen, um sicher zu gehen.

Private Unfallversicherung Vergleich

Was ist grundsätzlich nicht versichert?

Nicht versichert sind natürlich grundsätzlich Unfälle, die in Ausführung einer Straftat oder dem Versuch hierzu passieren oder vorsätzlich herbeigeführt wurden. Ebenso besteht bei vielen Versicherern kein Versicherungsschutz bei der Ausübung von Flug- oder Rennsport. Dazu zählen zum Beispiel Gleitschirmfliegen oder Motorradrennen, da hier das Unfallrisiko natürlich um ein Vielfaches höher ist als bei herkömmlichen Sportarten. Auch Schäden durch ärztliche Kunstfehler sind oft nicht versichert, ebenso Schäden, die durch Kriegsereignisse oder Kernenergiekatastrophen entstanden sind.

Vom Schutz ausgeschlossen sind auch Unfälle, die Sie unter Einfluss von Drogen, inklusive Alkohol verursacht haben. Hier ist meist 1,1 Promille der Grenzwert ab dem die Leistung verwehrt wird.


Günstige Unfallversicherung Vergleich

Da die angebotenen Leistungen und die resultierenden Beiträge teils mächtig variieren können, sollten Sie unbedingt einen intensiven Unfallversicherung Vergleich durchführen, um im Dschungel aus Angeboten den am besten geeignetsten Tarif zu finden. Hierfür können Sie gerne den unten stehenden Tarifrechner heranziehen. Dieser spuckt Ihnen Angebote von perfekt auf Sie zugeschnittenen Tarifen aus. Aber auch hier kann ich Ihnen nur empfehlen sich nicht allein von günstigen Angeboten blenden zu lassen, denn der günstigste Tarif bringt nichts, wenn dieser im Schadensfall nicht zahlt. Lesen Sie daher die Versicherungsbestimmungen aufmerksam durch.


Beiträge Unfallversicherung - Grundlagen der Berechnung

Bei der Bemessung des Beitrages ist es zunächst einmal entscheidend, welcher „Gefahrengruppe“ Sie zuzuordnen sind. Man unterscheidet die Gefahrengruppen A, B und K. Personen, die kaufmännisch, verwaltend oder lehrend tätig sind, sowie Rentner und Hausfrauen werden der Gruppe A zugeordnet. Zur Gruppe B gehören Personen, die körperliche oder handwerkliche Berufsarbeit verrichten, oder die mit potentiell gefährlichen Stoffen umgehen oder Maschinen bedienen oder Tiere behandeln. In der Gruppe K finden sich Kinder und junge Leute unter 18 Jahren, auch wenn sie schon berufstätig sind.

Maßgebend ist immer die tatsächlich ausgeübte berufliche Tätigkeit, nicht der erlernte Beruf. Für besonders gefahrträchtige Personen (z.B. Hochseilartisten) wird in aller Regel kein Unfallschutz angeboten. Der Beitrag für Angehörige der Gruppe B ist der Beitrag einiges höher als bei Gruppe A oder K. Weiter ist entscheidend, welche Versicherungssummen gewählt werden. Für die private Unfallversicherung kann der Versicherungsnehmer innerhalb bestimmter Grenzen die Höhe seines Versicherungsschutzes selber wählen.

Je höher die Versicherungssumme, um so höher der Beitrag. Auch die Wahl einer Progression bei der Invaliditätsversicherung schlägt sich auf den Beitrag nieder. Wenn Sie den obenstehenden Vergleichsrechner nutzen, empfiehlt es sich mehrere Optionen zu rechnen und entsprechend der unterschiedlichen Ergebnisse eine Entscheidung zu fällen. Doch ist eine Unfallversicherung sinnvoll und wirklich für jeden notwendig?


Ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

Prinzipiell lässt sich sagen, dass eine günstige Unfallversicherung für jeden Sinn macht und nicht nur für Menschen mit "gefährlichen" Hobbies wie Tauchen oder Motorradfahren. Denn wie bereits geschildert, deckt diese die doch teils erheblichen Lücken der gesetzlichen Versicherung zuverlässig ab und bewahrt Sie zumindest vor den teils gewaltigen finanziellen Folgen eines Unfalls. Die meisten Unfälle passieren nämlich leider in der Freizeit, dort wo die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift.

Bitte beachten Sie auch, dass Selbstständige, Rentner und nicht erwerbstätige Menschen wie Hausfrauen gar nicht unter die gesetzliche Unfallversicherung fallen und demnach nicht versichert sind. Sichern Sie sich in einem solchen Fall unbedingt privat ab beziehungsweise ziehen Sie dies zumindest in Erwägung. Kinder sind hingegen in der Schule oder im Kindergarten sowie auf dem Schulweg geschützt, aber leider nur mit sehr geringem Umfang. Vor allem Rentner und Kinder haben meist ein ohnehin höheres Risiko einen Unfall zu erleiden.

Für Extremsportler ist eine private Unfallversicherung sinnvoll, da hier das Risiko für einen Unfall deutlich erhöht ist. Doch hier gilt zu beachten, dass die Versicherungen oft hohe Risikozuschläge verlangen oder den Antrag sogar ganz ablehnen. Gerade auch hier lohnt sich ein Unfallversicherung Vergleich.

Sind Sie berufstätig, kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine gute Alternative sein, die unter Umständen sogar einen deutlich größeren Leistungsumfang bietet.

Ist eine Unfallversicherung sinnvoll?



Das gilt es noch zu beachten

Beim Abschluss einer Unfallversicherung werden Sie im Antrag auch nach bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen gefragt. Diese Fragen dienen Ihrem Versicherer zur Risikobeurteilung. Beantworten Sie diese Fragen unbedingt wahrheitsgemäß. Sie riskieren ansonsten im Falle eines Falles Ihren Versicherungsschutz. Ist ein Unfall eingetreten, der möglicherweise Versicherungsleistungen nach sich ziehen kann, so informieren Sie Ihren Versicherer hierüber möglichst unverzüglich und leisten Sie dessen Anweisungen unbedingt genaustens Folge. Ändert sich Ihre Berufstätigkeit, so müssen Sie das ebenfalls unverzüglich melden.

Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Versicherungsschein angegebenen Zeitpunkt. In aller Regel wird der Vertrag für ein Jahr geschlossen. Er verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn er nicht innerhalb der Kündigungsfrist wirksam gekündigt wird. Normalerweise beträgt die Kündigungsfrist einen Monat.

Wohngebäudeversicherung

Im schlimmsten Fall können Sie Ihr Haus zwar nicht immer davor bewahren, Schaden durch Feuer, Sturm, Hagel oder Leitungswasserschäden zu nehmen. Allerdings können Sie sich durch eine gute Gebäudeversicherung zu mindestens gegen die finanziellen Folgen solcher Ereignisse absichern. Die Investition in ein eigenes Haus ist normalerweise die größte, die man im Laufe seines Lebens tätigt. Daher sollte diese Investition auch umfassend abgesichert werden. An Ihrem Haus können vielfältige Schäden eintreten. Es muss nicht immer nur ein Blitzeinschlag sein. Hier einige Schadensbeispiele: durch einen Sturm wird das Dach abgedeckt, aus einem Leitungswasserrohr dringt Wasser aus und es kommt zu Durchfeuchtungen des Mauerwerks, eine Überspannung im Netz führt zu einem Brand oder zerstört Ihren Fernseher. Solche Schäden gehen häufig in die Zehntausende. Eine gute Hausversicherung ist daher ein absolutes Muss. Um den für Ihre Immobilie besten Tarif zu finden, können Sie gerne unten stehenden Beitragsrechner nutzen, um einen umfassenden Wohngebäudeversicherung Vergleich durchzuführen. 


Wohngebäudeversicherung - Was ist versichert?

Versichert ist grundsätzlich das im Versicherungsschein bezeichnete Haus samt den mit dem Gebäude fest verbundenen Teile, also z.B. Ihre Satellitenschüssel. Ebenso versichert sind die dazu gehörenden Garagen oder Carports (in der Regel bis zu drei Stück), auf dem Grundstück befindliche Gartenhäuschen, Einfriedungen, Briefkastenanlagen und Photovoltaik- bzw. Solaranlagen. Aber auch eigens für das Gebäude angefertigte Einbaumöbel sind in aller Regel mit im Versicherungsschutz inbegriffen. Versichert ist auch das Zubehör, das dazu dient, das Haus instand zu halten oder es zu Wohnzwecken zu nutzen. Bei der Wohngebäudeversicherung handelt es sich um eine sog. „Neuwertversicherung“, das bedeutet, dass stets der Neuwert und nicht der Zeitwert ersetzt wird.  

Wohngebäudeversicherung - Was ist versichert?: Wie gestalten sich die Gebäudeversicherung Kosten

Nicht versichert sind hingegen Sachen, die der Mieter auf seine Kosten in das Gebäude eingebracht hat und hierfür auch die Gefahr trägt. Unter Umständen können solche Sachen aber gegen einen Beitragszuschlag mitversichert werden. Ein kurzes Beispiel hierfür wäre wenn der Mieter auf seine Kosten eine Duschkabine eingebaut hat. Diese ist demnach nicht automatisch mit versichert. Nicht versichert sind hier natürlich auch vorsätzlich herbeigeführte Schäden.

Bei grober Fahrlässigkeit hat der Versicherer grundsätzlich die Möglichkeit, seine Leistungen zu kürzen. Sie sollten daher stets darauf achten, dass bei Ihrer Versicherung auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird. Grobe Fahrlässigkeit wird nämlich beispielsweise bereits dann unterstellt, wenn Sie Ihr Haus kurzfristig zum Einkaufen verlassen und der Schlauch der Waschmaschine platzt.


Welche Schäden versichert die Hausversicherung?

Wie bereits ausgeführt, gibt es in der Wohngebäudeversicherung die drei Bausteine Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel. Der Abschluss einer Feuerversicherung ist dabei für jeden Hauseigentümer Pflicht, auch wenn dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Versicherung der anderen beiden Bausteine ist ebenfalls grundsätzlich freiwillig und ist im Einzelfall abzuwägen. Ich persönlich würde in jedem Fall alle drei Bausteine wählen, um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten.

Leitungswasserversicherung

Blitzschlag- und Feuerversicherung

Hagel- und Sturmversicherung

Zusatzoptionen

Auch bei der Wohngebäudeversicherung gibt es natürlich die Möglichkeit den Versicherungsumfang gegen einen Beitragszuschlag zu erweitern und perfekt an Ihre Wünsche und Ihre Situation anzupassen. 

Elementarversicherung

Die wohl wichtigste Zusatzoption im Rahmen der Hausversicherung ist wohl die Elementarversicherung, die in den meisten Fällen dringend anzuraten ist. Diese sichert auch sog. „Elementarschäden“ mit ab. Das sind Schäden die entstehen durch Überschwemmungen (in Folge von übertretenden Gewässern oder durch Starkregen) und Rückstau im Kanal, Erdsenkung, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch oder Erdbeben. In der Regel werden diese Risiken nur mit einer Selbstbeteiligung versichert. Da solche Schäden zumeist besonders beträchtlich sind und immense Kosten nach sich ziehen, kann ich Ihnen nur zu dieser Option raten!

Glasversicherung

Verfügen Sie über einen Wintergarten oder großflächige Glasfronten, kann eine zusätzliche Glasversicherung durchaus zu empfehlen sein, denn ein Schaden kann hier schnell richtig ins Geld gehen. Glasbruch wird nämlich nicht von Ihrer normalen Hausratversicherung abgedeckt und muss separat versichert werden. Unter dem verlinkten Beitrag finden Sie alle notwendigen Informationen hierzu. 

Weitere Zusatzleistungen

Darüberhinaus bieten gute Versicherer eine Reihe von Zusatzleistungen ohne Mehrbeitrag, auf die es sich unbedingt lohnt zu achten. So können An- und Umbauten, die Sie während des Jahres durchführen bis zur nächsten Beitragszahlung kostenfrei mitversichert sein. Da sich der Beitrag unter anderem nach der Wohnfläche richtet, müssen Sie diese baulichen Veränderungen unbedingt Ihrer Gebäudeversicherung mitteilen. Insbesondere dann wenn sich dadurch die Wohnfläche des versicherten Gebäudes erhöht. Bei vielen Tarifen besteht auch Versicherungsschutz, falls fest mit dem Gebäude verbundene Bestandteile gestohlen werden, z.B. kupferne Dachrinnen. Dies ist allerdings auch nicht in jeder Police automatisch enthalten.

Auch Überspannungsschäden an Ihren elektrischen Geräten, wie Ihrem Fernseher, Telefonanlage oder Computern können mit abgesichert werden, um im Falle eines Blitzeinschlags den Schaden ersetzt zu bekommen. Diese Schäden sind in aller Regel nicht von Haus aus mit abgesichert, wie Sie oben lesen konnten.


Wohngebäudeversicherung Vergleich - Rechner

Bevor Sie sich für einen Tarif entscheiden, sollten Sie unbedingt untenstehenden Wohngebäudeversicherung Vergleich benutzen, denn so sparen Sie nicht nur bares Geld, sondern finden auch die für Sie am besten geeignetste Police, die perfekt auf Ihre Lebenssituation zugeschnitten ist. Doch lassen Sie sich bitte nicht von allzugünstigen Angeboten blenden, sondern lesen Sie die Versicherungsbestimmungen aufmerksam durch, denn die günstigste Gebäudeversicherung nützt Ihnen nichts, wenn der eingetretene Schadensfall nicht abgedeckt ist. Auch wenn Sie bereits eine Hausversicherung besitzen, sollten Sie nach teuren Anschaffungen oder Umbauten einen erneuten Vergleich durchführen, um zu sehen ob Sie noch bestmöglichst abgesichert sind.


Wovon hängen die Gebäudeversicherung Kosten ab?

In erster Linie ergibt sich der Beitrag aus der Wohnfläche und natürlich nicht zuletzt aus dem Neubauwert der Immobilie, die Beiträge lassen sich daher nicht pauschal im Vorfeld voraussagen sondern hängen stark von der jeweiligen Immobilie ab. Die Wohnfläche ist dabei die Grundfläche aller Räume eines Wohnhauses einschließlich der Hobbyräume. Nicht zu berücksichtigen sind Treppen, Balkone, Loggien und Terrassen sowie Keller- und Dachbodenräume, die nicht zu Wohn- oder Hobbyzwecken ausgebaut sind. Befinden sich Garagen auf dem zu versichernden Anwesen, so wirken sich diese ebenfalls auf den Beitrag aus.

Ein weiterer Faktor für die schlussendlichen Gebäudeversicherung Kosten ist der Ausbauzustand des Hauses. Zum Beispiel ob das Dachgeschoss ausgebaut ist oder das Haus unterkellert ist. Entscheidend ist auch die Frage ob das Haus aus massivem Mauerwerk besteht oder ob es sich um ein Fertigteilhaus handelt. Auch bestimmte Anlagen können sich hier preislich bemerkbar machen. Hierzu zählen zum Beispiel Pools, Solaranlagen oder Fußbodenheizungen. Entscheidend ist auch das Baujahr des Hauses, denn ältere Gebäude verfügen oft auch noch über alte Leitungen, die statistisch eine höhere Gefahr besteht, dass diese defekt werden und im schlimmsten Fall zu Bränden führen.

Darüberhinaus ist auch die Lage Ihrer Immobilie entscheidend, denn nicht jeder Ort birgt auch das gleich Gefahrenpotential. Daher müssen Sie in obenstehenden Vergleichsrechner auch die Postleitzahl angeben. An manchen Orten ist zum Beispiel die Unwettergefahr oder die Wahrscheinlichkeit für Überschwemmungen deutlich höher als anderorts, was natürlich auch in irgendeiner Form im Beitrag berücksichtigt werden muss.


Was müssen Sie grundsätzlich beachten?

Auch bei der Wohngebäudeversicherung bestehen bestimmte „Obliegenheiten“ und Dinge, die es bei der Auswahl des Tarifs unbedingt zu beachten gilt, um nicht trotz Hausversicherung auf den Kosten sitzen zu bleiben oder eine unpassende Police auszuwählen. Auf die wichtigsten Punkte möchte ich daher kurz eingehen. 

Im Rahmen Ihrer Wohngebäudeversicherung sind Sie verpflichtet, alle Angaben, nach denen Sie im Antrag bzw. dem Vergleichsrechner gefragt werden, wahrheitsgemäß zu beantworten. Führen Sie daher alle zu versichernden Gebäude, also auch Garagen und Gartenhäuser sorgfältig mit auf, denn nur dann sind diese auch mitversichert! Außerdem müssen Sie alle gesetzlichen, behördlichen oder vertraglichen Sicherheitsvorschriften beachten.

Auch sog. „Gefahrerhöhungen“ müssen Sie Ihrem Versicherer melden. Das kann z.B. der Fall sein, wenn ein Gebäude längere Zeit nicht mehr genutzt wird, oder wenn Um- und Ausbaumaßnahmen durchgeführt worden sind. Auch ein nachträglich aufgenommenes Gewerbe kann zu einer Gefahrerhöhung beitragen. Bei Verletzung dieser und der anderen im Versicherungsschein genannten Pflichten, kann der Versicherer seine Leistungen im Rahmen der Gebäudeversicherung kürzen oder im Extremfall ganz verweigern. Lesen Sie daher die Vorgaben des Versicherers aufmerksam durch!

Wohngebäudeversicherung Vergleich - Finden Sie die perfekte Hausversicherung

Grobe Fahrlässigkeit Gebäudeversicherung

Entsteht ein Schaden an der Immobilie, da Sie grob fahrlässig gehandelt haben, kann es passieren, dass der Versicherer die Leistungen kürzt oder im schlimmsten Fall gar ganz streicht.

Von grober Fahrlässigkeit spricht man hier zum Beispiel, wenn Sie Kerzen unbeaufsichtigt brennen lassen. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass der Tarif, für den Sie sich entscheiden, die Einrede grober Fahrlässigkeit ausschließt. Dies bedeutet, dass der Versicherer auch in solchen Fällen uneingeschränkt, bzw. bis zu einer definierten Summe haftet. Somit gehen Sie sicher, dass Sie durch eine unachtsame Sekunde, trotz Gebäudeversicherung am finanziellen Abgrund stehen.

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Als Bauherr tragen Sie eine große Verantwortung und müssen sich um viele Dinge kümmern. Denken Sie beispielsweise an die Sicherung der Baustelle gegen unbefugtes Betreten oder an die angemessene Beleuchtung und das Räumen und Streuen im Winter. Was geschieht, wenn ein Kind auf der Baustelle spielt und in eine ungesicherte Baugrube fällt? Schnell kann es durch Unachtsamkeit zu einem Schaden mit hohen finanziellen Folgekosten kommen. Sie als Bauherr haften nach dem Gesetz für einen Schaden in voller Höhe und mit Ihrem gesamten Privatvermögen. Eine gute Bauherrenhaftpflichtversicherung ist daher auch in diesen Fällen ein absolutes Muss. Lesen Sie, ob eine Bauherrenversicherung für Sie sinnvoll ist und was es hier zu beachten gilt. 


Was ist in der Bauherrenhaftpflicht versichert?

Versichert ist Ihre gesetzliche Haftpflicht als Bauherr des Objekts, das im Versicherungsschein genannt ist. Ihr Schutz umfasst z.B. Schäden wegen der Verletzung von Verkehrssicherungspflichten oder Schäden durch Abbruch – und Grabearbeiten. Näheres finden Sie im nächsten Abschnitt des Beitrags. Für den Fall, dass Sie Bauarbeiten in Eigenregie ausführen, oder hierzu Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen, können Sie in aller Regel den Versicherungsschutz gegen einen Beitragszuschlag erweitern. Der Umfang bzw. der Wert der Eigenleistung und Nachbarschaftshilfe ist bei der Antragstellung allerdings anzugeben.

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt Sie, wie erwähnt, beispielsweise bei Verletzung von sog. „Verkehrssicherungspflichten“. Solche Pflichten sind z.B. die Sicherung der Baustelle gegen unbefugtes Betreten, das Räumen und Streuen bei winterlichen Verhältnissen oder ausreichende Beleuchtung, so dass niemand in unersichtliche Baugruben fallen kann.

Eine weitere Pflichtverletzungen, bei der die Bauherrenhaftpflicht greifen würde, wäre die Missachtung der Überwachungspflicht, also die Überwachung der Baustelle hinsichtlich Sicherheit und Gefahrenpotentialen. Auch wenn sich die gewissenhaft ausgewählten Handwerker im Nachhinein als Fehlentscheidung herausstellen, bleiben Sie mit einer Bauherrenversicherung nicht auf den Schäden sitzen.

Sofern Sie mit der Planung und Ausführung Ihres Bauvorhabens eine Firma oder einen Architekten beauftragt haben, liegt die Verantwortung auch nur bedingt bei diesen, denn auch dies entbindet Sie nicht vollständig von der Haftung des Bauherren. Denn wie Sie im letzten Abschnitt des Beitrags lesen können, sind Sie nach wie vor verpflichtet die Sicherheit auf der Baustelle stichprobenartig zu kontrollieren.

Bauherrenhaftpflicht Vergleich - Finden Sie die perfekte Bauherrenversicherung

Welche Schäden versichert die Bauherrenversicherung?

Versichert sind Schadenersatzansprüche, die ein Dritter gegen Sie auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts geltend macht und aus einer Pflichtverletzung (siehe vorangegangenen Abschnitt) Ihrerseits entstanden sind. Hierzu zählt, wenn eine Person verletzt oder getötet wurde (Personenschaden), eine Sache beschädigt oder zerstört wurde (Sachschaden) oder ein reiner Vermögensschaden verursacht worden ist.

Andere Beispiele sind Schäden durch Abbruch- und Grabearbeiten, Schäden durch Erdsenkungen oder Erdrutsche, die durch Ihr Bauvorhaben an Nachbargrundstücken entstehen, Schäden an Erdleitungen (Elektro-, Wasser-, Gasleitungen) sowie an elektrischen Frei- und Oberleitungen, Schäden an Gewässern (oberirdisch oder Grundwasser) durch austretende Schadstoffe oder Schäden wegen Erschütterungen. Die genaue Ausformulierung der mitversicherten Schäden finden Sie in den jeweiligen Versicherungsbedingungen, die ja nach Anbieter durchaus variieren können. Aufmerksames Lesen ist daher unerlässlich, um im Schadensfall böse Überraschungen zu vermeiden.

Nicht versichert sind etwa Ansprüche, die von Angehörigen gegen Sie erhoben werden oder Ansprüche von mitversicherten Personen. Weitere Ausschlüsse finden Sie in den Versicherungsbedingungen. Im Zweifelsfall sollten Sie unbedingt Rücksprache mit Ihrem Versicherer nehmen. Generell ausgeschlossen vom Versicherungsschutz sind auch hier vorsätzlich herbeigeführte Schäden.


Bauherrenhaftpflicht Vergleich

Manche Tarife zur privaten Haftpflichtversicherung können kleinere Bauvorhaben bis zu einem gewissen Wert oder bis zur vollen Versicherungssumme absichern. In einem solchen Fall ist keine zusätzliche Versicherung mehr nötig. In unten stehenden Tarifrechner, können Sie solche Tarife miteinander vergleichen. Wählen Sie einfach unter dem Punkt "Bauherrenhaftpflicht am Haus oder Grundstück" Ihre gewünschte Versicherungssumme aus. So finden Sie sicher die passende Police!

Bei den meisten Policen, gilt dies aber nur für Umbauten oder Renovierungsarbeiten am eignen Haus und eben nicht für Neubauten. Informieren Sie sich daher bitte unbedingt im Vorfeld bei Ihrem Versicherer bzw. lesen Sie die Versicherungsbestimmungen sorgfältig durch. Sollten Neubauten ausgeschlossen sein, sollten Sie Ihre Haftpflichtversicherung wechseln bzw. eine zusätzliche Bauherrenversicherung abschließen. Ein Vergleichsrechner für die Bauherrenhaftpflicht selbst, folgt in Kürze. 


Bauherrenhaftpflichtversicherung - Was ist zu beachten?

Achten Sie unbedingt auf eine ausreichend hohe Deckungssumme, um im Falle eines schweren Unfalls nicht trotz Versicherung mit Ihrem Privatvermögen haften zu müssen. Gängig sind heute oft Versicherungssummen von 15 Mio. €. Weniger als 5 Millionen Euro würde ich persönlich nicht wählen.

Bei kleineren Umbauarbeiten an Ihrem von Ihnen zu Wohnzwecken genutzten Einfamilienhaus bietet Ihnen in aller Regel bereits Ihre Privat-Haftpflichtversicherung ausreichenden Versicherungsschutz. In diesem Fall benötigen Sie keine gesonderte Bauherrenhaftpflichtversicherung. Im Zweifelsfall sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Privat-Haftpflichtversicherer nehmen oder die jeweiligen Versicherungsbestimmungen durchsehen.

Der Beitrag in der Bauherrenversicherung richtet sich in erster Linie nach der Bausumme. Diese setzt sich zusammen aus den Kosten für Unternehmerleistungen, Baustoffe und Bauteile sowie dem Wert der Eigenleistungen einschließlich der Nachbarschaftshilfe. In aller Regel zahlen sie einen Einmalbeitrag, der für die gesamte Bauzeit gilt. Die Versicherung endet in aller Regel automatisch mit der Fertigstellung Ihres Hauses. Haben Sie für den Bau eines Fertighauses entschieden, ist die Bauzeit natürlich deutlich geringer als 24 Monate. Daher gibt es auch Policen mit sehr geringer Laufzeit, was sich natürlich auch positiv auf den Preis auswirkt. Benötigen Sie für den Bau doch mehr Zeit als zunächst angedacht, kann der Vertrag natürlich nach Absprache in den meisten Fällen auch gegen einen Zusatzbeitrag verlängert werden.


Pflichten des Versicherungsnehmers

Auch bei der Bauherrenhaftpflichtversicherung haben Sie bestimmte Obliegenheiten zu beachten, um Ihren Versicherungsschutz nicht zu gefährden. So haben Sie zum Beispiel bestimmte gefahrdrohende Umstände zu vermeiden bzw. zu beseitigen. Außerdem müssen Sie auch hier die Fragen im Versicherungsantrag stets wahrheitsgemäß und vollständig beantworten.

Sollte sich nach Vertragsschluss die Bausumme erhöhen, weil z.B. die Bauarbeiten doch einen größeren Umfang annehmen, als ursprünglich gedacht, so müssen Sie das unverzüglich melden. Bei Eintritt eines Schadens müssen Sie diesen unverzüglich Ihrem Versicherer melden und dessen Anweisungen strikt Folge leisten. Ist ein Schaden eingetreten, müssen Sie auch alles Zumutbare tun, um dessen Auswirkungen zu mindern. Daneben sollten Sie jedoch die Regulierung des Schadens Ihrem Versicherer überlassen und keinesfalls ohne Rücksprache Ansprüche anerkennen.

Darüberhinaus müssen Sie auch auf der Baustelle selbst einige Grundsätze beachten. Die in meinen Augen wichtigsten, möchte ich Ihnen nachfolgend kurz aufführen. Weitere Punkte finden Sie in den jeweiligen Bestimmungen Ihrer Bauherrenversicherung. So dürfen Sie beispielsweise nur ausgebildete Handwerker auf Ihrer Baustelle ans Werk lassen. Lassen Sie sich von Freunden oder Verwandten helfen, müssen Sie diese in aller Regel zunächst bei der Berufsgenossenschaft anmelden. Sprechen Sie dies auch unbedingt mit Ihrem Versicherer ab. 

Die Bauherrenhaftpflichtversicherung

Weiterhin sind Sie verpflichtet sich regelmäßig ein Bild von der Sicherheitslage auf Ihrer Baustelle zu machen und auch stichprobenweise die Arbeit der Handwerker zu überwachen, soweit Ihnen dies möglich ist. Natürlich müssen Sie nicht permanent anwesend sein. Fällt Ihnen ein Sicherheitsmangel auf, so sind Sie angehalten diesen notfalls selbst zu beseitigen.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung

Als Haus- und Grundstückseigentümer muss man sich um viele Dinge kümmern. Denken Sie beispielsweise an die Instandhaltung sowie an die Beleuchtung oder das Räumen und Streuen im Winter (Verkehrssicherungspflicht). Schnell kann es durch Unachtsamkeit zu einem Schaden kommen, der hohe finanzielle Belastungen nach sich zieht. Was passiert, wenn ein Passant auf dem glatten Gehweg vor Ihrem Haus oder auf dem unbeleuchteten Fußweg zum Eingang stürzt? Nach dem Gesetz haften Sie für den Schaden in voller Höhe. Der Inhaber eines Öltanks haftet sogar, ohne dass ihn ein eigenes Verschulden trifft. Eine gute Haftpflichtversicherung ist daher ein absolutes Muss. Gerne können Sie unten stehenden Tarifrechner nutzen, um schnell und einfach einen Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht Vergleich durchzuführen und so im Tarifdschungel die perfekte Police für sich zu finden.


Was versichert die Grundstücksversicherung genau?

Versichert ist grundsätzlich Ihre gesetzliche Haftpflicht als Vermieter des im Versicherungsschein genannten Anwesens. Bei Gemeinschaften von Wohnungseigentümern nach dem Wohnungseigentumsgesetz gilt: Versicherungsnehmer ist die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer. Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung benötigen Sie also z.B. als Eigentümer eines vermieteten Einfamilienhauses oder eines Mehrfamilienhauses.

Versichert ist dann Ihre gesetzliche Haftpflicht aus Ihrem vermieteten Eigentum. Ihre selbst genutzte Eigentumswohnung ist bereits in Ihrer privaten Haftpflichtversicherung enthalten.

Ihr Schutz im Rahmen der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung umfasst beispielsweise Schäden wegen Verletzung Ihrer Verkehrssicherungspflichten. Darunter versteht man die Pflicht Gefahrenquellen rund um das Grundstück zu sichern, also z.B. Räum- und Streupflichten, Beleuchtungspflichten, usw. Weiterhin umfasst die Versicherung auch das Vernachlässigen Ihrer Instandhaltungspflicht, also die Pflicht zur Beseitigung aller Schäden und Mängel des Hauses, die unabsichtlich vom Mieter verursacht worden sind.

Gewerblich genutzte Immobilien werden ebenfalls nicht mit abgedeckt. Hierfür wird eine andere Versicherung benötigt. Genauer gesagt eine Betriebshaftpflichtversicherung.

Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung schütz Sie bei Vernachlässigung Ihrer Verkehrssicherungspflichten



Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung - Schäden

Versichert sind Schadenersatzansprüche, die ein Dritter gegen Sie auf Grund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts geltend macht, weil eine Person verletzt oder getötet wurde (Personenschaden), eine Sache beschädigt oder zerstört wurde (Sachschaden) oder ein reiner Vermögensschaden verursacht worden ist. Die Grundstücksversicherung haftet demnach bei Schäden, die aus Vernachlässigkeit Ihrer Instandhaltungs- und Ihrer Verkehrssicherungspflicht entstanden sind.

Personenschäden

Sachschäden

Vermögensschäden

Achtung: Sie als Vermieter haften auch, wenn Sie die Räum- und Streupflichten auf Ihre Mieter übertragen haben! Der Gesetzgeber fordert hier eine Kontrolle Ihrerseits über die Erfüllung dieser Pflichten. Auch andere Schäden, die Dritten durch Ihre Mieter entstehen fallen teilweise unter diese Regelung!

Gut zu wissen ist auch, dass die Grundstücksversicherung einen passiven Rechsschutz mit sich bringt. Unbegründete Forderungen im Rahmen der Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht werden von der Versicherungsgesellschaft mit allen nötigen Mitteln (Gutachter usw.) angefochten. 

Nicht versichert sind solche Schäden, die z.B. durch höhere Gewalt, wie etwa Sturm, Hagel, Feuchtigkeit oder extreme Hitze entsehen. Hierfür benötigen Sie eine Wohngebäude- und eine Elementarversicherung. Sehr große Grundstücke werden von manchen Anbietern ebenfalls ausgeschlossen. Nicht versichert sind natürlich auch hier Schäden, die Sie vorsätzlich herbeigeführt haben.


Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht Vergleich

Nachfolgend finden Sie einen umfassenden Vergleichsrechner von Tarifcheck.de. Mit diesem können Sie verschiedenste Tarife von unzähligen Versicherern miteinander vergleichen. Um die Suche auf Ihre Gegebenheiten und Besitztümer anzupassen, können Sie das Formular mit entsprechenden Informationen füttern. So finden Sie sicher den perfekten Tarif für sich.


Einflüsse auf die Beitragshöhe

Die Beitragshöhe der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die Sie alle in oben stehenden Vergleichsrechner entsprechend angeben können. Die wichtigsten Einflussfaktoren habe ich Ihnen nachstehend kurz aufgeführt.

  • lightbulb-o
    Risikoart (Ein- oder Mehrfamilienhaus, unbebautes Grundstück, ...)
  • lightbulb-o
    Eigentumsart (Allein- oder Gemeinschaftseigentum)
  • lightbulb-o
    Jahresbruttomiete (Miete incl. aller Nebenkosten)
  • Anzahl der enthaltenden  Wohneinheiten
  • Anzahl an Garagen und Stellplätzen
  • Versicherungssumme

Ein möglicher Vorschaden und die gewünschte Vertragslaufzeit haben ebenfalls einen Einfluss auf den schlussendlichen Jahresbeitrag. Auch diese Punkte sind im oben stehenden Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht Vergleich entsprechend berücksichtigt worden.


Dies gilt es zu beachten

Beachten Sie bitte, dass eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung nicht automatisch für alle Ihre Grundstücke und Immobilien gilt sondern ortsgebunden ist. Dies bedeutet, dass sie für jedes einzelne Gebäude eine separate Police benötigen! Vier Immobilien bedeuten demnach auch vier einzelne Verträge. Sind in einer Immobilie allerdings mehrere Mietswohnungen, sind diese natürlich mit einer einzelnen Police versichert.

Viele Privathaftpflicht-Policen sichern oft auch vermietete, selbst genutzte Immobilien mit ab. Haben Sie also Ihre Einliegerwohnung vermietet, kann diese unter Umständen auch bereits versichert sein. Falls dies nicht der Fall ist, können Sie gerne unseren Tarifrechner zur privaten Haftpflicht nutzen, um einen solchen Tarif zu finden. 

Auch bei unbebauten Grundstücken ist eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht durchaus sinnvoll, denn auch hier können Gefahren für Passanten entstehen. Je größer das Grundstück, desto mehr Gefahrenquellen gibt es theoretisch auch. Kommt ein Passant zu Schaden, relativeren sich die Beitragskosten schnell, zumal diese nicht sonderlich hoch sind.

Als Vermieter steht es Ihnen nach aktuellem Rechtsstand zu, die Beiträge auf die Mieter umzulegen. Es ist allerdings zwingend notwendig diese explizit darauf hinzuweisen und das bereits im Mietvertrag. Es muss also exakt daraus hervor gehen, wie viel der Mieter für was zahlt. 

Ein Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht Vergleich lohnt sich auf bei unbebauten Grundstücken

Auch bei der Grundstücksversicherung haben Sie bestimmte Obliegenheiten zu beachten, um Ihren Versicherungsschutz nicht zu gefährden. So haben Sie bestimmte gefahrdrohende Umstände zu vermeiden bzw. zu beseitigen. Bei Eintritt eines Schadens müssen Sie diesen unverzüglich Ihrem Versicherer melden und dessen Anweisungen Folge leisten.