Für wen ist die Elementarversicherung sinnvoll?

Hat man die Nachrichten in den letzten Monaten und Jahren verfolgt, kam es einen nicht nur so vor, dass die Anzahl an Elementarschäden durch Überschwemmungen und Starkregen dramatisch zugenommen hat, denn es handelt sich um eine Tatsache. Die gemeldeten Schäden nehmen seit Jahren deutlich zu, dies liegt nicht zuletzt auch am Klimawandel, der extreme Wetterereignisse hierzulande zunehmen lässt. Solche Schäden sind aber in den Grundversicherungen meist nicht mitversichert. Abhilfe schafft hier die sehr zu empfehlende Zusatzversicherung, die Sie im Fall der Fälle vor dem möglichen finanziellen Ruin bewahrt. Nachfolgend erfahren Sie, was es bei der Elementarschadenversicherung zu beachten gibt. Was kostet die Elementarversicherung eigentlich,  ist diese sinnvoll und wirklich notwendig und was hat Einfluss auf die Kosten?


Was ist die Elementarversicherung?

Wie bereits im ersten Absatz erwähnt, sichert Sie die Elemenatversicherung bei Elementarschäden finanziell ab, die an Ihrem Besitz entstanden sind. Diese können schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Hierbei handelt es sich um eine reine Zusatzversicherung, die in Verbindung mit einer Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden kann. Abhängig davon übernimmt der Versicherer die Kosten für die Wiederbeschaffung des zerstörten Inventars bzw. für den Wiederaufbau bzw. die Reparatur des beschädigten Wohneigentums. Auch die Kosten für die Feststellung der Schadenhöhe werden übernommen. Im Fall der Fälle sogar für einen Neubau. 

Folgende Schadensursachen sind meist abgesichert:

  • Hochwasser, Überschwemmungen und Rückstau
  • Schneedruck und Lawinen
  • Erdbeben, Erdsenkungen, Erdrutsche und Vulkanausbrüche
  • Teils auch Blitzschlag
Elementarschadenversicherung sinnvoll: Brauche ich eine Elementarversicherung?

Zu beachten ist hier stets, dass nur solche Elementarschäden beglichen werden, die auch wirklich durch natürliche Ursachen hervorgerufen worden sind. Wurde der Schaden durch andere Personen verursacht, so besteht kein Versicherungsschutz. Die Kosten müssen durch den Verursacher getragen werden. Weiterhin kann der Versicherer Ihnen gewisse Schutzmaßnahmen, vor allem in Risikogebieten vorschreiben, die dazu dienen sollen, das Risiko und das Schadenausmaß zu reduzieren. Näheres ist den jeweiligen Versicherungsbedingungen zu entnehmen. Eine Einhaltung dieser ist dringend zu empfehlen, ein Verlust des Schutzes könnte im schlimmsten Fall die Folge sein!

Was sind Elementarschäden genau?

In den nachfolgenden Abschnitten finden Sie eine nähere Beschreibung der Elementarschäden, die mitversichert sind. Bitte beachten Sie, dass die gedeckten Schadensbilder von Versicherer zu Versicherer etwas abweichen können. Ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter lohnt sich hier auf jeden Fall. Der unten stehende Tarifrechner bietet Ihnen hier eine komfortable Möglichkeit hierzu.

Wasserschäden

Schäden durch Gewitter

Erde


Rechner: Was kostet eine Elementarversicherung?

Zweifellos stellt sich auch die Frage: Was kostet eine Elementarversicherung eigentlich nun genau? Nun das ist nicht so einfach pauschal festzulegen. Dies hängt wie im nachfolgendem Abschnitt genauer beschrieben, von mehreren Faktoren abhängig. Nicht zuletzt aber von der Art des Wohngebäudes und von dem Gebiet in dem das Haus bzw. die Wohnung steht. Denn nicht in jeder Region ist Unwetter gleich wahrscheinlich. Je höher das Risiko ist, desto höher sind in aller Regel auch die monatlichen Beiträge. Da es bei der Elementarversicherung vergleichsweise wenige gesetzliche Grundlagen gibt, variieren die Versicherungsumfänge teils erheblich, ein direkter Vergleich ist oft nicht ganz so einfach.

Mit dem nachstehenden Tarifrechner, können Sie die Angebote renommierter Versicherungsgesellschaften in Abhängigkeit Ihrer persönlichen Wünsche und Ihres Wohngebäudes bequem vergleichen. Möchten Sie die Elementarschadenversicherung auch für den Hausrat, können Sie sich hier* passende Angebote einholen. Durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl, ist auch das Eintrittsrisiko von Elementarschäden individuell mit berücksichtigt!


Ist die Elementarversicherung sinnvoll und notwendig?

Allgemein gibt es in Deutschland keine Pflicht eine solche Versicherung abzuschließen, auch als Hauseigentümer nicht, es handelt sich demnach um eine freiwillige Versicherung. Zumindest aktuell noch, es war aber schon des öfteren in Diskussion eine Pflichtversicherung daraus zu machen. Nun stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage, ob eine Elementarversicherung sinnvoll und notwendig für Sie ist und unter welchen Umständen unbedingt eine abgeschlossen werden sollte. 

Unbedingt anzuraten ist die Elementarschadenversicherung natürlich dann, wenn Sie in einem Gebiet leben, in dem Unwetter nicht zur Seltenheit gehören und z.B. Überschwemmungen des Öfteren vorkommen. Im Falle eines Schadeneintritts würden Sie nicht mit leeren Händen dastehen. Die staatliche Unterstützung lässt hier in Deutschland meist sehr stark zu wünschen übrig. Darauf verlassen würde ich mich hier auf keinen Fall. Vor allem, da Elementarversicherung Kosten nur einen kleinen Einfluss auf die Versicherungsbeiträge haben. Wie oben ausführlicher beschrieben, sind Sie auch vor den Kosten durch Erdrutsche oder Erbeben geschützt. Auch vor Vulkanausbrüchen, was bei uns aber wohl ein eher überschaubares Risiko darstellt.

Ob Sie in einem gefährdeten Gebiet leben, können Sie ganz einfach über eine App des Versicherungsverbandes GDV herausfinden. Ich habe Ihnen die Website gleich mal mit verlinkt. Dort können Sie einfach Ihre aktuell bzw. zukünftige Adresse eingeben und einsehen wie groß das Risiko von Naturgefahren am Standort ist.

Sollten Ihnen die dort hinterlegten Daten nicht ausreichen, finden Sie dort auch Kontaktdaten an wen Sie sich wenden können, um nähere Informationen zu erhalten. Durch den oben hinterlegten Rechner bekommen Sie indirekt über die Höhe der Elementarversicherung Kosten auch einen ersten groben Eindruck.

Elementarversicherung Kosten: Was kostet eine Elementarversicherung?

In meinen Augen benötigen Sie nicht zwingend eine zusätzliche Elementarschaden Versicherung, wenn Sie in einem oberen Stockwerk wohnen und nichts bzw. nichts wertvolles im Keller aufbewahren. Wenn Sie allerdings ein Haus in einem wenig gefährdeten Gebiet haben, ist diese nicht zwingend notwendig. Dennoch kann eine Elementarversicherung sinnvoll sein, da die historischen Daten nicht immer auch ein Garant dafür sind, dass sich die Sachlage zukünftig nicht ändert. Dem Klimawandel sei Dank. Man erinnere sich an die Starkregen- und Sturmereignisse in Deutschland in den letzten Jahren. Dies gab es so in vergangenen Tagen auch nicht. In meinen Augen handelt es sich hier durchaus um eine sehr sinnvolle Zusatzversicherung.


Einflussfaktoren auf Elementarversicherung Kosten 

Die monatlichen bzw. jährlichen Elementarversicherung Kosten hängen maßgeblich von mehreren Faktoren ab. Besonders großen Einfluss hat hier der Standort des Hauses und damit die Gefährdungsklasse. Je höher das Risiko eingeschätzt wird, dass ein Schaden eintritt, desto höher fallen auch die Beiträge für die Versicherung aus, da die Versicherung das größere Gefahrenpotential kompensieren muss. 

Wichtige Informationen, die entweder direkt oder indirekt mit in die Beitragsberechnung einfließen und angegeben werden müssen sind zum Beispiel die Bauart des Gebäudes sowie der Gebäudetyp und weitere wichtige Parameter zur Abschätzung des Wertes und des Schadenrisikos. Durch den obigen Rechner können Sie unter der Berücksichtigung aller Daten, passende Angebote einfach miteinander vergleichen.

Was ist eine Elementarversicherung?

Kürzliche Sanierungen können zum Teil auch einen positiven Einfluss auf die Elementarversicherung Kosten haben. Doch sind hier nur solche Sanierungen relevant, die das Risiko eines Schadens mildern. So sind vor allem Erneuerungen am Dach, der Heizung, der Stromleitungen oder an Wasser- bzw. Sanitäranlagen von Bedeutung. Auch Kernsanierungen können unter Erfüllung der Vorschriften des Versicherers angegeben werden. Garagen sind in aller Regel ebenfalls mitversichert. 

Wie im oberen Rechner müssen Sie die Anzahl auch gewissenhaft angeben. Der Wert wird altersbedingt angenommen. Das selbe gilt für Nebengebäude wie Gartenhäuschen oder Ähnliches. Mit der Anzahl der Nebengebäude bzw. Garagen oder Carports steigt natürlich auch der Beitrag, da das Schadenrisiko natürlich auch entsprechend höher ist. Auch die Ausführung dieser ist entscheidend, unterschieden wird hier zwischen massiver und nicht massiver Bauweise. Wie auch bei anderen Sachversicherungen kann hier eine Selbstbeteiligung gewählt werden, die sich in aller Regel positiv auf die monatlichen Beiträge auswirkt. In aller Regel wird diese zwischen 500 und 5.000 € angeboten.


Elementarschadenversicherung - Worauf achten?

Wie bei allen Versicherungen gibt es auch bei der Elementarschadenversicherung einiges zu beachten und das sowohl beim Abschluss, als auch im Falle von Elementarschäden. Die in meinen Augen wichtigsten Punkte habe ich Ihnen nachfolgend kurz zusammen gestellt.

Zuerst ist zu klären, wie man eine Elementarschadenversicherung überhaupt abschließt. Nun wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine optionale Zusatzversicherung bei der Hausrat- und der Wohngebäudeversicherung. Ein alleiniger Abschluss ist hier nicht möglich! Es gibt demnach zwei Möglichkeiten. Sie können zum einen Ihre bestehende Versicherung um diesen Baustein erweitern. Dies müssen Sie aber zunächst bei Ihrem Versicherer anfragen inwieweit Ihre Police dies erlaubt. In aller Regel ist dies aber kein Problem. Wenn es dennoch abgelehnt wird, können Sie sich einen anderen Versicherer suchen. Die Gesetzgebung räumt Ihnen hier Sonderkündigungsrechte ein. Die zweite Option wäre wie angedeutet der Abschluss einer neuen Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung unter Berücksichtigung der zusätzlichen Elementarschadenversicherung. 

Unabhängig davon sollten Sie meiner Meinung nach in regelmäßigen Abständen einen Vergleich durchführen, denn die angebotenen Prämien variieren häufig und vor allem auch die abgesicherten Schäden. So können Sie das Optimum aus Ihren Beiträgen herausholen. Ob Ihnen der Aufwand allerdings wert ist, müssen Sie selbst entscheiden. Nach einem Schadensfall können beide Seiten, also Sie und der Versicherer den Vertrag aufkündigen. Hier sollten Sie im Fall der Fälle selbst um die Vertragsauflösung bitten, um Probleme beim Finden eines neuen Versicherers zu vermeiden.

Was tun wenn ein Schaden eintritt

Hier gilt grundsätzlich, dass man sich nicht selbst in Gefahr bringen darf! Dennoch sollten Sie versuchen, dass Sie auch auf sichere Art und Weise möglichst das retten, sollten was zu retten ist. Der entstandene Schadensfall muss dann möglichst schnell an die Versicherung gemeldet werden. Der Versicherer gibt Ihnen Auskunft darüber wie der Schaden nun beseitigt und behoben werden muss und wie dieser dokumentiert werden sollte.

Sie sollten auch fragen, ob und wie Sie den Schaden beschränken können und welche Sofortmaßnahmen Sie nun treffen sollten. Bei einer Überschwemmung könnte man beispielsweise den Keller weitestgehend ausräumen und Maßnahmen einleiten, um Feuchtigkeit aus den Wänden zu beseitigen. Sie sollten sich auch über Abschlagszahlungen informieren und einen Termin mit dem Sachverständiger ausmachen. Die Kosten zur Schadensminderung und für den Sachverständiger werden vom Versicherer übernommen.

was sind Elementarschäden genau?

Beachten Sie auch, dass Sie in einem solchen Schadensfall immer auch beweisen müssen, dass der Schaden durch einen Elementarschaden entstanden ist, damit die Zusatzversicherung auch greift. Im Falle eines Erdrutsches oder eines Unwetters ist dies aber in aller Regel kein Problem. Wetteraufzeichnungen und Zeugen gibt es hier normalerweise zu genüge. Sie sind zudem verpflichtet alles aufzubewahren, was dazu dienen könnte  den Schadenshergang und die Höhe des Schadens abzuschätzen und zu rekonstruieren. 

Der Versicherer zahlt nun im Rahmen der Elementarschadenversicherung, in Verbindung mit der Wohngebäude- oder Hausratversicherung alle Kosten, die bei der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands des Gebäudes bzw. der Wohnung anfallen.

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Hausratversicherung – Schützen Sie Ihr Hab und Gut!

Zu Hause kann viel passieren: durch Feuer oder austretendes Leitungswasser verursachte Schäden am Hausrat sind häufig besonders kostspielig, Blitzschlag und Überspannungsschäden durch Blitz verursachen den Großteil aller Wohnungsbrände. Einbrechern genügen oft lediglich wenige Sekunden, um Türen oder Fenster aufzuhebeln, weiterhin nimmt die Anzahl und die Intensität von Sturmereignissen immer weiter zu, dadurch wird häufig auch Hausrat in Mitleidenschaft gezogen. Mit einer guten Hausratversicherung lässt sich zumindest der finanzielle Schaden ausgleichen, so dass Sie möglichst schnell wieder zum normalen Alltag übergehen können. Erfahren Sie ob eine Hausratversicherung sinnvoll ist, welche Versicherungssumme notwendig ist und welche Schäden eigentlich abgedeckt werden. In Kürze gelangen Sie am Ende der Seite direkt zum Hausratversicherungs Vergleich mit Tarifrechner, damit finden Sie die preiswerteste Police!


Was ist in der Hausratversicherung versichert?

Versichert ist grundsätzlich der gesamte Hausrat der im Versicherungsschein genannten Wohnung. Zum Hausrat gehören prinzipiell alle Sachen, die in Ihrem Haushalt zur privaten Nutzung dienen. Dazu zählt alles, womit Sie sich einrichten, was Sie gebrauchen oder verbrauchen

Das können zum einen natürlich Ihre Möbel, Ihre Haushaltsgeräte aber sogar auch Ihre Lebensmittel sein. Auch Wertsachen sind in der Regel mit einem bestimmten Höchstbetrag versichert, der je nach Anbieter natürlich variieren kann.

Wertsachen sind z.B. unter anderem Bargeld, Urkunden, Schmuck, Gemälde oder wertvolle Antiquitäten. Haben Sie Laminat in Ihrer Mietwohnung verlegt, ist auch dieses mitversichert. Auch Ihre Einbauküche, sofern Sie diese wieder ausbauen könnten, ist abgesichert.


Nicht zum Hausrat gehören allerdings diejenigen Sachen, die Bestandteil des Hauses selbst sind, wie z. B. Satellitenanlagen oder auch fest installierte Ausstattungsgegenstände, wie z.B. Waschbecken, Badewannen. Versichert sind somit alle "beweglichen" Dinge in Ihrem Haushalt, auch wenn diese nur geliehen sind.


Wo besteht Versicherungsschutz?

Versicherungsschutz besteht zunächst natürlich in Ihrer Wohnung selbst. Das sind alle Wohnräume, aber auch der Keller und Dachräume, die zur Wohnung gehören. Selbst wenn einzelne Wohnräume gewerblich genutzt werden, sind auch diese mitversichert. Zur Wohnung aus Versicherersicht gehörende Balkone sowie Terrassen. Garagen sind ebenso eingeschlossen.

Auch Hausrat in gemeinschaftlich genutzten Fahrradabstellräumen oder Waschkellern ist versichert. Im Rahmen der sog. „Außenversicherung“ ist Hausrat auch außerhalb der bisher genannten Räumlichkeiten versichert. Das gilt zum Beispiel, wenn Sie mit "Hausratgegenständen" auf Reisen gehen oder Sie solche in Spinden oder Umkleidekabinen zwischenlagern. Näheres hierzu ist in den jeweiligen Versicherungsbestimmungen geregelt.

Bei vorsätzlich herbeigeführten Schäden zahlt die Versicherung natürlich nicht. Wurde ein Schaden grob fahrlässig herbeigeführt, hat der Versicherer auch das gute Recht, seine Leistungen drastisch zu kürzen. Einige Versicherer bieten allerdings Tarife an, bei denen sie auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit verzichten. Das heißt sie zahlen beispielsweise auch bei Einbrüchen, die durch gekippte Fenster begünstigt wurden. 

Grobe Fahrlässigkeit liegt bereits dann vor, wenn Sie Ihre Erdgeschoßwohnung zum Einkaufen verlassen und durch ein gekipptes Fenster ein Einbrecher in die Wohnung einsteigt. Bei der Auswahl Ihres Versicherers sollten Sie also darauf achten, einen Tarif zu wählen, bei dem auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird. Im schlimmsten Fall könnte es Sie sonst sehr teuer zu stehen kommen.

Hausratversicherung Vergleich - Was deckt die Hausratversicherung ab?

Was deckt die Hausratversicherung ab?

Der Versicherungsschutz der Versicherung erstreckt sich über nahezu alle erdenklichen Schadensursachen, so unwahrscheinlich manche davon auch sein mögen. Die standardmäßig abgedeckten Schäden bzw. deren Ursachen, habe ich Ihnen nachstehend kurz aufgeführt:

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    Brand, Blitzschlag, Sturm oder Hagel
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    Schäden durch Leitungswasser (z.B. bei Rohrbrüchen)
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    Explosion, Verpuffung, Implosion und sogar Überschalldruckwellen
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    Anprall eines Schienen-, Wasser- oder Straßenfahrzeugs
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     Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeugs, seiner Teile oder seiner Ladung
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    Einbruchdiebstahl, Vandalismus nach einem Einbruch, Raub oder dem Versuch einer solchen Tat

Aber in der Regel ist auch der Einschluss von Schäden durch Elementarereignisse, also zum Beispiel Erdbeben, Überschwemmungen oder Lawinen gegen einen überschaubaren Beitragszuschlag, im Rahmen einer Elementarversicherung, möglich. Im Rahmen der Hausratversicherung ist auch oft der Fahrraddiebstahl gegen einen Mehrbeitrag versicherbar. Besitzen Sie einen Wintergarten, großflächige Glasfronten oder hochwertige Glasmöbel, kann es oft auch sinnvoll sein im Rahmen der Hausratversicherung eine zusätzliche Glasversicherung abzuschließen. In den verlinkten Beiträgen erfahren Sie mehr hierzu.

Bei der Hausratversicherung gelten aber auch generelle Ausschlüsse: So sind Schäden durch kriegerische Ereignisse oder durch Kernenergieunfälle beziehungsweise nukleare Strahlung nicht versichert. Beschädigungen, die zum Beispiel in Folge eines Falles, oder einfach so entstehen sind ebenfalls nicht versichert. Fällt Ihnen also eine Vase runter, ist diese leider nicht mitversichert. Gleiches gilt auch für Diebstähle auf offener Straße, die ohne Gewalteinwirkung von statten gehen.


In welcher Höhe sind Schäden abgedeckt?

Bei einem Schaden ist der beschädigte Gegenstand in der Regel nicht mehr zu gebrauchen und muss ersetzt werden. Aus diesem Grund muss die Hausratversicherungs-Versicherungssumme so gewählt werden, dass sie den Ersatz sämtlicher in den versicherten Räumen befindlichen Gegenstände zum Neuwert ermöglicht.

Hierzu wird die Wohnfläche mit einem bestimmten Faktor multipliziert, den der Versicherer vorgibt. Ist die Hausratversicherungs-Versicherungssumme niedriger als der Versicherungswert, erfolgt eine Kürzung der Entschädigung im entsprechenden Verhältnis. Sie sollten also darauf achten, dass Sie stets zum Neuwert versichert sind.

Wenn Sie diese pauschale Methode verwenden, kann es natürlich auch sein, dass die so berechnete Summe unter dem tatsächlichen Wert der kaputten Gegenstände liegt. In den meisten Fällen schließen die Versicherer eine solche Unterversicherung meistens vertraglich aus und bezahlen den vollständigen Schaden.

Wann ist eine Hausratversicherung sinnvoll?



Ist eine Hausratversicherung sinnvoll?

Die Frage, ob eine Hausratversicherung sinnvoll ist, sich für Sie lohnt und ob Sie wirklich eine abschließen sollten, lässt sich recht leicht beantworten und hängt entscheidend von der Antwort auf die Frage ab, ob Sie es sich theoretisch leisten könnten im Ernstfall alle benötigten Gegenstände Ihrer Wohnung zu ersetzen.

In aller Regel können dies allerdings die wenigsten Menschen. Somit finde ich eine Hausratversicherung sinnvoll und halte sie für eine notwendige Versicherung, um im Schadensfall nicht am Abgrund seiner Existenz zu stehen. Sie ist damit für jeden empfehlenswert, der sein Hab und Gut finanziell absichern möchte. Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass die jährlichen Beiträge wirklich überschaubar sind. Wenn selbst nur ein mittelgroßer Schaden in Ihrem Leben eintritt, den die Versicherung deckt, sind die bis dahin gezahlten Beiträge in aller Regel deutlich geringer, als der entstandene Schaden. 

Durch die oben beschriebenen Zusatzbausteine, wie einer Fahrradversicherung, lässt sich die Versicherung zudem individuell an Ihre Lebenssituation anpassen. So ist bestmöglicher und umfassender Schutz garantiert.


Was müssen Sie grundsätzlich beachten?

Auch bei der Hausratversicherung bestehen bestimmte „Obliegenheiten“. So sind Sie verpflichtet, alle gesetzlichen, behördlichen oder vertraglichen Sicherheitsvorschriften zu beachten. In der kalten Jahreszeit müssen Sie Ihre Wohnung beispielsweise so beheizen, dass keine Leitungen einfrieren; andernfalls müssten Sie diese entleeren.

Zudem sind Sie verpflichtet mögliche Gefahrenerhöhungen zu melden, also Umstände, die den Eintritt eines Schadenfalls begünstigen. Auch längere Abwesenheit aus Ihrer Wohnung gilt bereits als Gefahrenerhöhung, da Diebe so ein leichteres Spiel haben. Der genaue Zeitraum ab dem dies meldepflichtig wird, geht aus Ihrem Vertrag hervor.

Bei Verletzung dieser Pflichten, kann der Versicherer seine Leistungen kürzen oder im Extremfall ganz verweigern. Bei einem Umzug nehmen Sie Ihre Versicherung natürlich mit. Während des Umzugs selbst besteht für beide Wohnungen Versicherungsschutz. Da sich der Beitrag ja nach der Wohnfläche errechnet, müssen Sie Ihrem Versicherer darüber natürlich in Kenntnis setzen.

Zudem sollten Sie Ihren Besitz regelmäßig dokumentieren bzw. Ihre Kaufbelege, besonders bei Neuanschaffungen aufbewahren. So ist sicher gestellt, dass Sie den Schaden auch bei verloren gegangenen oder gestohlenen Gegenständen  ersetzt bekommen, da Sie so nachweisen können, dass Sie den Gegenstand besessen haben. Das zusätzliche Aufnehmen von Fotos von Ihrer Wohnung kann hier zusätzliche Sicherheit schaffen. Wenn Sie die Fotos zum Beispiel online speichern, sind diese auch im Brandfall sicher.


Der Hausratversicherungs Vergleich lohnt sich!

In den oben stehenden Abschnitten habe ich es bereits angedeutet, die Leistungen der einzelnen Anbieter variieren teils erheblich, lassen Sie sich daher nicht allein vom Jahresbeitrag blenden. Der günstigste Jahresbeitrag nutzt am Ende nichts, wenn die Versicherung sich weigert den Schaden zu begleichen, weil dieser nicht abgedeckt war. Ich kann Ihnen daher nur zu einem intensiven Hausratversicherungs Vergleich raten. Nachstehend finden Sie einen Vergleichsrechner des Anbieters Tarifcheck.de direkt auf unserer Seite. Finden Sie den besten Tarif!