Versicherung zahlt nicht: Was tun?

Kommt es zu einem Schadensfall, wird die Schadenssumme schnell und unkompliziert in voller Höhe überwiesen, so oder so ähnlich stellt man sich die Abwicklung vor. Doch die Erfahrung zeigt, dass das nicht immer der Fall ist. Welche Gründe gibt es dafür, dass die Versicherung nicht zahlt oder die Schadensregulierung verzögert. Was tun wenn Versicherung Schaden nicht bezahlt? Erfahren Sie wie Sie richtig vorgehen, wenn die gegnerische Versicherung nicht vollen Schaden zahlt. Muss ich Gutachter von Versicherung akzeptieren?


Versicherung zahlt nicht - Mögliche Gründe

Kleinere Schäden sorgen in aller Regel für keine großen Probleme und werden meist durch gewunken. Beispielsweise kleine Parkrempler oder auch kleinere Schäden am Hausrat. Handelt es sich allerdings um große Versicherungsfälle, beispielsweise um das Inkrafttreten der Berufsunfähigkeitsversicherung, wo man schnell über Summen im sechsstelligen Bereich spricht, versuchen manche Versicherer alles, um die Forderungen herumzukommen. Immerhin geht es auch hier ums Verdienen von Geld. Eine Schadenzahlung mindert natürlich den Gewinn. 

Doch der Unwille allein reicht hier natürlich nicht. Es gibt eine ganze Reihe an möglichen Begründungen, dafür dass die Versicherung nicht zahlt. Wichtig ist am Ende aber nur, ob dieser Grund rechtmäßig ist oder nicht.  Die Versicherung kann die Forderungen beispielsweise verweigern, falls Sie die in den Versicherungsbedingungen genannten Obliegenheiten nicht eingehalten haben oder grob fahrlässig gehandelt haben. Haben Sie zum Beispiel die Fenster geöffnet und es kommt zum Einbruch, kann Ihre Hausratversicherung den Schadensersatz verweigern. Daher empfehle ich Ihnen beim Abschluss einer Versicherung, nach Möglichkeit darauf zu achten, dass auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird. Verursachen Sie einen Schaden unter Drogen- oder Alkoholeinfluss, wird dieser ebenfalls in den wenigsten Fällen gedeckt.

Einen Tipp möchte ich Ihnen noch mit auf den Weg geben. Melden Sie Ihre Schäden schnellstmöglich Ihrem Versicherer, denn auch dies kann im schlimmsten Fall zu einer Verweigerung der Leistungen führen. Für die unterschiedlichen Versicherungen gibt es auch abweichende Fristen für die Schadensmeldung. Erkundigen Sie sich hier unbedingt spätestens im Schadensfall! Auch Vorschäden sind selbstverständlich mit zu melden.

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung beispielsweise müssen Vorerkrankungen beim Abschluss wahrheitsgemäß angegeben werden. Verschweigt man hier wissentlich etwas, drohen in beiden genannten Fällen der Verlust des Versicherungsschutzes und die Versicherung zahlt nicht.

was tun wenn versicherung schaden nicht bezahlt?

Die Versicherung zahlt nicht, wenn der Schaden explizit in den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen worden ist. Dies gilt es besonders auch beim Abschluss zu beachten. Auch wenn sich die Versicherungen auf den ersten Blick, bis auf den Preis, kaum von einander unterscheiden, gibt es oft gewaltige Unterschiede, vor allem bei den abgedeckten Schäden. Doch es kommt auch vor, dass manche Schadenausschlüsse nicht rechtskonform sind. Dies gilt es im Zweifel mit einem fachkundigen Anwalt abzuklären. 

Versicherung verzögert Schadensregulierung

Des Öfteren kann es auch dazu kommen, dass die Versicherung die Schadensregulierung verzögert und der Geschädigte lange auf sein Geld warten muss. Die Zeit, die der Versicherer zur Prüfung des Unfalls oder des Schadens hat, ist natürlich nicht beliebig lang. Wird die Prüfung und damit die Zahlung unverhältnismäßig heraus gezögert, kann Ihnen z.B. ein deutlich höheres Schmerzensgeld zustehen. Dies gilt es im Fall der Fälle zu prüfen. Der Versicherer hat damit seine Leistungspflicht nach angemessener Prüfzeit verletzt. Auch der Rechtsanwalt, der Sie hier vertritt, wird in aller Regel durch die Versicherungsgesellschaft des Verursachers gedeckt. Dies gilt natürlich nicht, wenn man als Geschädigter seinen Pflichten, beispielsweise zur fristgerechten Schadensmeldung nicht nachkommt.


Was tun wenn Versicherung Schaden nicht bezahlt

Nun habe ich Ihnen zwar einige möglichen Gründe aufgeführt, die dazu führen können, dass die Versicherung die Schadensregulierung verzögert oder gar verweigern kann. Doch was tun wenn Versicherung Schaden nicht zahlt? Dieser Frage möchte ich mich nun nachfolgend widmen.

Zuallererst müssen Sie als Geschädigter die Höhe des Schadens nachweisen, doch glücklicherweise werden hieran keine hohen Anforderungen an die Beweisführung gestellt. Haben Sie dies getan und dennoch zahlt die Versicherung nicht, stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung. Doch egal bei welchem Schritt, verdrehen Sie niemals die Wahrheit, sondern bleiben Sie stets bei den Fakten. Alles andere kann Sie teuer zu stehen kommen. Es ist sicherlich von Vorteil gleich zu Beginn einen Anwalt zu konsultieren, der Ihnen beratend zur Seite steht.

Versicherung zahlt nicht vollen schaden

Falls Sie noch kein definiertes Schreiben erhalten haben, in dem geschrieben steht, dass die Versicherung nicht zahlt und aus welchem Grund, sollten Sie zunächst Ruhe bewahren und nichts überstürzen. Sie können jedoch schriftlich an die sofortige Erledigung des Schadensfalls erinnern. Scheuen Sie sich auch nicht hierfür eine Frist vorzugeben. Diese sollte aber natürlich realistisch gewählt werden.

Haben Sie besagtes Schreiben bereits erhalten, kann es in meinen Augen durchaus Sinn machen das Versicherungsunternehmen schriftlich um eine erneute Prüfung des Falls zu bitten. 

Falls auch das nicht hilft, können Sie sich noch an einschlägige Verbraucherzentralen wenden. In diesem Fall eignet sich beispielsweise der Versicherungs-Ombudsmann. Hierbei handelt es sich um eine anerkannte Anlaufstelle zu außergerichtlichen Streitschlichtung. Die Beihilfe ist hier kostenlos. Sollte auch dies ergebnislos verlaufen, hilft nur noch ein Gang zum Anwalt. Hierfür ist besonders eine Rechtsschutzversicherung sinnvoll, da Sie im schlimmsten Fall die Prozesskosten tragen müssen. Ein Gerichtsprozess lohnt sich daher auch nicht in jedem Fall. Dies ist im Vorfeld unbedingt abzuklären.

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Gegnerische Versicherung zahlt nicht vollen Schaden

Werden Sie durch einen anderen Verkehrsteilnehmer in einen Unfall verwickelt, kann es auch zum Äußersten kommen; die gegnerische Versicherung zahlt nicht alles oder will die Zahlung womöglich sogar ganz vermeiden.

Falls Sie nicht wissen bei welchem Versicherer der Unfallverursacher versichert ist, schafft die Kontaktaufnahme mit dem Zentralruf der Autoversicherer schnell Abhilfe. Halten Sie bitte das Kennzeichen des KFZ des Unfallgegners, das Datum des Unfalls und das Unfallland bereit. 

Hiermit lässt sich der Versicherer schnell ermitteln. Falls die gegnerische Versicherung nicht alles zahlen möchte, ist es in meinen Augen das beste einen Anwalt für Verkehrsrecht einzuschalten, der den Kontakt mit der gegnerischen Versicherungsgesellschaft aufnimmt. 

Gegnerische Versicherung zahlt nicht vollen Schaden - Was tun?

Dieser weiß auf Grund langjähriger Erfahrungen in solchen Streitfragen am Besten wie weiter vorzugehen ist. Gesetzlich steht Ihnen die Rechtshilfe zur Verfügung . Sind Sie im Recht, werden die Kosten hierfür vom Unfallgegner getragen.

Muss ich Gutachter von Versicherung akzeptieren?

Trägt der Unfallgegner die Hauptschuld am Unfall, fährt Ihnen beispielsweise auf, handelt es sich um einen Haftpflichtfall. In diesem Fall ist es Ihnen gestattet, als Geschädigter, einen Gutachter zur Schadens- und Unfallhergangsermittlung heranzuziehen. Vorausgesetzt der Schaden beläuft sich auf über 750 Euro. Vermutlich werden Sie sich jetzt fragen: Muss ich Gutachter von Versicherung akzeptieren? Immerhin könnte dieser, wenn er von der gegnerischen Versicherung beauftragt wurde, durchaus voreingenommen sein. Doch da kann ich Sie beruhigen, denn das müssen Sie nicht hinnehmen. 

Private Unfallversicherung

Unfälle passieren häufiger als man denkt, nicht nur im Straßenverkehr. Die meisten Unfälle ereignen sich dabei in den eigenen vier Wänden oder bei der Freizeitgestaltung. Sei es eine umfallende Leiter, ein falscher Tritt auf der Treppe oder ein Sturz beim Skifahren. Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Sie hier allerdings nur bei Unfällen in Ausübung Ihres Berufes. In Ihrer Freizeit greift deren Versicherungsschutz nicht. Ein Großteil aller Unfälle passiert demnach ausgerechnet dann, wenn Sie keinen gesetzlichen Unfallschutz genießen. Außerdem sind zum Beispiel Hausfrauen oder Rentner gar nicht gesetzlich unfallversichert! Bei einem Unfall kann schnell ein sehr hoher Geldbedarf entstehen, weswegen in vielen Fällen eine private Unfallversicherung sinnvoll sein kann.  Diese fängt die  finanziellen Belastungen weitgehend auf, so dass Sie sich voll auf die Genesung konzentrieren können. Gerne können Sie unten stehenden Tarifrechner nutzen, um einen Unfallversicherungs Vergleich durchzuführen und den perfekten Tarif zu finden.


Private Unfallversicherung - Leistungen

Die private Unfallversicherung deckt nach dem Unfall, je nach dem gewählten Versicherungsumfang, unter anderem den entstehenden Verdienstausfall, eventuelle Pflegekosten, den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder Ihres Autos oder die Kosten einer Haushaltshilfe ab. Wichtig zu wissen ist , dass hier von selbstverschuldeten Unfällen gesprochen wird. Verursacht eine andere Person den Unfall und Sie kommen dadurch zu Schaden, kommt dessen private Haftpflichtversicherung für die enstehenden Kosten auf.

Zunächst einmal besteht die Möglichkeit mit der Versicherung, das Risiko einer Invalidität abzusichern. Von Invalidität spricht man, wenn die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit unfallbedingt dauerhaft beeinträchtigt ist. Sie erhalten in diesem Fall eine Geldleistung, die von der vereinbarten Versicherungssumme und dem Grad der unfallbedingten Invalidität abhängt. Der Grad der Invalidität ergibt sich aus der sogenannten „Gliedertaxe“. Dort ist jedem Körperteil ein bestimmter prozentualer Wert zugeordnet, der bei Beeinträchtigung der Funktion bzw. bei Verlust des betroffenen Körperteils für die Berechnung herangezogen wird. Diese Gliedertaxe findet bei allen Versicherern Anwendung. Die Grundsumme sollte dabei mindestens Ihrem dreifachen Jahresbruttoeinkommen entsprechen.

Bausteine der Unfallversicherung

Neben der Höhe der Grundsumme lassen sich noch weitere Parameter der Unfallversicherung wählen, um die Police perfekt auf Ihre Bedürfnisse und Ihre Lebenssituation anzupassen. Nachstehend habe ich Ihnen die wichtigsten wählbaren Bausteine kurz vorgestellt.

Progression Unfallversicherung

Todesfallleistung

Dynamik

Unfallrente

Krankenhaustagegeldversicherung


Optionale Mehrleistungen

Bei guten Anbietern sind im Grundbeitrag bereits eine Reihe von zusätzlichen Leistungen enthalten. So wird häufig eine Sofortleistung bei bestimmten schweren Verletzungen gewährt, z.B. bei unfallbedingtem Verlust einer Gliedmaße oder bei Erblindung. Ein Unfall kann auch bestimmte kosmetische Operationen erforderlich machen. Achten Sie also darauf, dass in Ihrem Vertrag ein entsprechender Kostenersatz enthalten ist. Wichtig ist auch der Einschluss für bestimmte Serviceleistungen. Denken sie hier beispielsweise an Such-, Rettungs- oder Bergrettungseinsätze. Gerade für Sportler kann der Schutz gegen bestimmte Sportverletzungen sinnvoll sein. Häufig ereignen sich hier Muskel-, Sehnen-, Bänder- oder Kapselrisse durch erhöhte Kraftanstrengung.

Manche Anbieter leisten auch Schutz bei tauchtypischen Gesundheitsschäden. Eine sinnvolle Ergänzungen kann auch der Schutz bei Vergiftungen (z.B. durch Gase und Nahrungsmittel), der Schutz gegen bestimmte Infektionskrankheiten (z.B. Borreliose nach einem Zeckenbiss oder Malaria nach einem Insektenstich), allergische Reaktionen auf Insektenstiche oder psychische und nervöse Störungen infolge eines Unfalls sein.

Bei vielen Anbietern ist auch ein Versicherungsschutz bei Unfällen infolge von Notwehr oder bei der Rettung von anderen Menschen, Tieren oder Sachen beinhaltet. Ebenso nach der Einnahme von ärztlich verordneten Medikamenten, bei Schlaganfällen oder Herzinfarkten, durch epileptische Anfälle, oder durch natürliche Ermüdung. Einige Anbieter setzen auch erlittene Erfrierungen, Gesundheitsschäden durch Sonnenbrand oder Sonnenstich oder einen erlittenen Oberschenkelhalsbruch einem Unfall gleich. Hier sollten sie auf alle Fälle bei Ihrem Versicherer nachfragen und auch in den Versicherungsbestimmungen nachlesen, um sicher zu gehen.

Private Unfallversicherung Vergleich

Was ist grundsätzlich nicht versichert?

Nicht versichert sind natürlich grundsätzlich Unfälle, die in Ausführung einer Straftat oder dem Versuch hierzu passieren oder vorsätzlich herbeigeführt wurden. Ebenso besteht bei vielen Versicherern kein Versicherungsschutz bei der Ausübung von Flug- oder Rennsport. Dazu zählen zum Beispiel Gleitschirmfliegen oder Motorradrennen, da hier das Unfallrisiko natürlich um ein Vielfaches höher ist als bei herkömmlichen Sportarten. Auch Schäden durch ärztliche Kunstfehler sind oft nicht versichert, ebenso Schäden, die durch Kriegsereignisse oder Kernenergiekatastrophen entstanden sind.

Vom Schutz ausgeschlossen sind auch Unfälle, die Sie unter Einfluss von Drogen, inklusive Alkohol verursacht haben. Hier ist meist 1,1 Promille der Grenzwert ab dem die Leistung verwehrt wird.


Günstige Unfallversicherung Vergleich

Da die angebotenen Leistungen und die resultierenden Beiträge teils mächtig variieren können, sollten Sie unbedingt einen intensiven Unfallversicherung Vergleich durchführen, um im Dschungel aus Angeboten den am besten geeignetsten Tarif zu finden. Hierfür können Sie gerne den unten stehenden Tarifrechner heranziehen. Dieser spuckt Ihnen Angebote von perfekt auf Sie zugeschnittenen Tarifen aus. Aber auch hier kann ich Ihnen nur empfehlen sich nicht allein von günstigen Angeboten blenden zu lassen, denn der günstigste Tarif bringt nichts, wenn dieser im Schadensfall nicht zahlt. Lesen Sie daher die Versicherungsbestimmungen aufmerksam durch.


Beiträge Unfallversicherung - Grundlagen der Berechnung

Bei der Bemessung des Beitrages ist es zunächst einmal entscheidend, welcher „Gefahrengruppe“ Sie zuzuordnen sind. Man unterscheidet die Gefahrengruppen A, B und K. Personen, die kaufmännisch, verwaltend oder lehrend tätig sind, sowie Rentner und Hausfrauen werden der Gruppe A zugeordnet. Zur Gruppe B gehören Personen, die körperliche oder handwerkliche Berufsarbeit verrichten, oder die mit potentiell gefährlichen Stoffen umgehen oder Maschinen bedienen oder Tiere behandeln. In der Gruppe K finden sich Kinder und junge Leute unter 18 Jahren, auch wenn sie schon berufstätig sind.

Maßgebend ist immer die tatsächlich ausgeübte berufliche Tätigkeit, nicht der erlernte Beruf. Für besonders gefahrträchtige Personen (z.B. Hochseilartisten) wird in aller Regel kein Unfallschutz angeboten. Der Beitrag für Angehörige der Gruppe B ist der Beitrag einiges höher als bei Gruppe A oder K. Weiter ist entscheidend, welche Versicherungssummen gewählt werden. Für die private Unfallversicherung kann der Versicherungsnehmer innerhalb bestimmter Grenzen die Höhe seines Versicherungsschutzes selber wählen.

Je höher die Versicherungssumme, um so höher der Beitrag. Auch die Wahl einer Progression bei der Invaliditätsversicherung schlägt sich auf den Beitrag nieder. Wenn Sie den obenstehenden Vergleichsrechner nutzen, empfiehlt es sich mehrere Optionen zu rechnen und entsprechend der unterschiedlichen Ergebnisse eine Entscheidung zu fällen. Doch ist eine Unfallversicherung sinnvoll und wirklich für jeden notwendig?


Ist eine Unfallversicherung sinnvoll?

Prinzipiell lässt sich sagen, dass eine günstige Unfallversicherung für jeden Sinn macht und nicht nur für Menschen mit "gefährlichen" Hobbies wie Tauchen oder Motorradfahren. Denn wie bereits geschildert, deckt diese die doch teils erheblichen Lücken der gesetzlichen Versicherung zuverlässig ab und bewahrt Sie zumindest vor den teils gewaltigen finanziellen Folgen eines Unfalls. Die meisten Unfälle passieren nämlich leider in der Freizeit, dort wo die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift.

Bitte beachten Sie auch, dass Selbstständige, Rentner und nicht erwerbstätige Menschen wie Hausfrauen gar nicht unter die gesetzliche Unfallversicherung fallen und demnach nicht versichert sind. Sichern Sie sich in einem solchen Fall unbedingt privat ab beziehungsweise ziehen Sie dies zumindest in Erwägung. Kinder sind hingegen in der Schule oder im Kindergarten sowie auf dem Schulweg geschützt, aber leider nur mit sehr geringem Umfang. Vor allem Rentner und Kinder haben meist ein ohnehin höheres Risiko einen Unfall zu erleiden.

Für Extremsportler ist eine private Unfallversicherung sinnvoll, da hier das Risiko für einen Unfall deutlich erhöht ist. Doch hier gilt zu beachten, dass die Versicherungen oft hohe Risikozuschläge verlangen oder den Antrag sogar ganz ablehnen. Gerade auch hier lohnt sich ein Unfallversicherung Vergleich.

Sind Sie berufstätig, kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung eine gute Alternative sein, die unter Umständen sogar einen deutlich größeren Leistungsumfang bietet.

Ist eine Unfallversicherung sinnvoll?



Das gilt es noch zu beachten

Beim Abschluss einer Unfallversicherung werden Sie im Antrag auch nach bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen gefragt. Diese Fragen dienen Ihrem Versicherer zur Risikobeurteilung. Beantworten Sie diese Fragen unbedingt wahrheitsgemäß. Sie riskieren ansonsten im Falle eines Falles Ihren Versicherungsschutz. Ist ein Unfall eingetreten, der möglicherweise Versicherungsleistungen nach sich ziehen kann, so informieren Sie Ihren Versicherer hierüber möglichst unverzüglich und leisten Sie dessen Anweisungen unbedingt genaustens Folge. Ändert sich Ihre Berufstätigkeit, so müssen Sie das ebenfalls unverzüglich melden.

Der Versicherungsschutz beginnt zu dem im Versicherungsschein angegebenen Zeitpunkt. In aller Regel wird der Vertrag für ein Jahr geschlossen. Er verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn er nicht innerhalb der Kündigungsfrist wirksam gekündigt wird. Normalerweise beträgt die Kündigungsfrist einen Monat.