Für wen ist die Elementarversicherung sinnvoll?

Hat man die Nachrichten in den letzten Monaten und Jahren verfolgt, kam es einen nicht nur so vor, dass die Anzahl an Elementarschäden durch Überschwemmungen und Starkregen dramatisch zugenommen hat, denn es handelt sich um eine Tatsache. Die gemeldeten Schäden nehmen seit Jahren deutlich zu, dies liegt nicht zuletzt auch am Klimawandel, der extreme Wetterereignisse hierzulande zunehmen lässt. Solche Schäden sind aber in den Grundversicherungen meist nicht mitversichert. Abhilfe schafft hier die sehr zu empfehlende Zusatzversicherung, die Sie im Fall der Fälle vor dem möglichen finanziellen Ruin bewahrt. Nachfolgend erfahren Sie, was es bei der Elementarschadenversicherung zu beachten gibt. Was kostet die Elementarversicherung eigentlich,  ist diese sinnvoll und wirklich notwendig und was hat Einfluss auf die Kosten?


Was ist die Elementarversicherung?

Wie bereits im ersten Absatz erwähnt, sichert Sie die Elemenatversicherung bei Elementarschäden finanziell ab, die an Ihrem Besitz entstanden sind. Diese können schnell existenzbedrohende Ausmaße annehmen. Hierbei handelt es sich um eine reine Zusatzversicherung, die in Verbindung mit einer Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden kann. Abhängig davon übernimmt der Versicherer die Kosten für die Wiederbeschaffung des zerstörten Inventars bzw. für den Wiederaufbau bzw. die Reparatur des beschädigten Wohneigentums. Auch die Kosten für die Feststellung der Schadenhöhe werden übernommen. Im Fall der Fälle sogar für einen Neubau. 

Folgende Schadensursachen sind meist abgesichert:

  • Hochwasser, Überschwemmungen und Rückstau
  • Schneedruck und Lawinen
  • Erdbeben, Erdsenkungen, Erdrutsche und Vulkanausbrüche
  • Teils auch Blitzschlag
Elementarschadenversicherung sinnvoll: Brauche ich eine Elementarversicherung?

Zu beachten ist hier stets, dass nur solche Elementarschäden beglichen werden, die auch wirklich durch natürliche Ursachen hervorgerufen worden sind. Wurde der Schaden durch andere Personen verursacht, so besteht kein Versicherungsschutz. Die Kosten müssen durch den Verursacher getragen werden. Weiterhin kann der Versicherer Ihnen gewisse Schutzmaßnahmen, vor allem in Risikogebieten vorschreiben, die dazu dienen sollen, das Risiko und das Schadenausmaß zu reduzieren. Näheres ist den jeweiligen Versicherungsbedingungen zu entnehmen. Eine Einhaltung dieser ist dringend zu empfehlen, ein Verlust des Schutzes könnte im schlimmsten Fall die Folge sein!

Was sind Elementarschäden genau?

In den nachfolgenden Abschnitten finden Sie eine nähere Beschreibung der Elementarschäden, die mitversichert sind. Bitte beachten Sie, dass die gedeckten Schadensbilder von Versicherer zu Versicherer etwas abweichen können. Ein Vergleich der unterschiedlichen Anbieter lohnt sich hier auf jeden Fall. Der unten stehende Tarifrechner bietet Ihnen hier eine komfortable Möglichkeit hierzu.

Wasserschäden

Schäden durch Gewitter

Erde


Rechner: Was kostet eine Elementarversicherung?

Zweifellos stellt sich auch die Frage: Was kostet eine Elementarversicherung eigentlich nun genau? Nun das ist nicht so einfach pauschal festzulegen. Dies hängt wie im nachfolgendem Abschnitt genauer beschrieben, von mehreren Faktoren abhängig. Nicht zuletzt aber von der Art des Wohngebäudes und von dem Gebiet in dem das Haus bzw. die Wohnung steht. Denn nicht in jeder Region ist Unwetter gleich wahrscheinlich. Je höher das Risiko ist, desto höher sind in aller Regel auch die monatlichen Beiträge. Da es bei der Elementarversicherung vergleichsweise wenige gesetzliche Grundlagen gibt, variieren die Versicherungsumfänge teils erheblich, ein direkter Vergleich ist oft nicht ganz so einfach.

Mit dem nachstehenden Tarifrechner, können Sie die Angebote renommierter Versicherungsgesellschaften in Abhängigkeit Ihrer persönlichen Wünsche und Ihres Wohngebäudes bequem vergleichen. Möchten Sie die Elementarschadenversicherung auch für den Hausrat, können Sie sich hier* passende Angebote einholen. Durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl, ist auch das Eintrittsrisiko von Elementarschäden individuell mit berücksichtigt!


Ist die Elementarversicherung sinnvoll und notwendig?

Allgemein gibt es in Deutschland keine Pflicht eine solche Versicherung abzuschließen, auch als Hauseigentümer nicht, es handelt sich demnach um eine freiwillige Versicherung. Zumindest aktuell noch, es war aber schon des öfteren in Diskussion eine Pflichtversicherung daraus zu machen. Nun stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage, ob eine Elementarversicherung sinnvoll und notwendig für Sie ist und unter welchen Umständen unbedingt eine abgeschlossen werden sollte. 

Unbedingt anzuraten ist die Elementarschadenversicherung natürlich dann, wenn Sie in einem Gebiet leben, in dem Unwetter nicht zur Seltenheit gehören und z.B. Überschwemmungen des Öfteren vorkommen. Im Falle eines Schadeneintritts würden Sie nicht mit leeren Händen dastehen. Die staatliche Unterstützung lässt hier in Deutschland meist sehr stark zu wünschen übrig. Darauf verlassen würde ich mich hier auf keinen Fall. Vor allem, da Elementarversicherung Kosten nur einen kleinen Einfluss auf die Versicherungsbeiträge haben. Wie oben ausführlicher beschrieben, sind Sie auch vor den Kosten durch Erdrutsche oder Erbeben geschützt. Auch vor Vulkanausbrüchen, was bei uns aber wohl ein eher überschaubares Risiko darstellt.

Ob Sie in einem gefährdeten Gebiet leben, können Sie ganz einfach über eine App des Versicherungsverbandes GDV herausfinden. Ich habe Ihnen die Website gleich mal mit verlinkt. Dort können Sie einfach Ihre aktuell bzw. zukünftige Adresse eingeben und einsehen wie groß das Risiko von Naturgefahren am Standort ist.

Sollten Ihnen die dort hinterlegten Daten nicht ausreichen, finden Sie dort auch Kontaktdaten an wen Sie sich wenden können, um nähere Informationen zu erhalten. Durch den oben hinterlegten Rechner bekommen Sie indirekt über die Höhe der Elementarversicherung Kosten auch einen ersten groben Eindruck.

Elementarversicherung Kosten: Was kostet eine Elementarversicherung?

In meinen Augen benötigen Sie nicht zwingend eine zusätzliche Elementarschaden Versicherung, wenn Sie in einem oberen Stockwerk wohnen und nichts bzw. nichts wertvolles im Keller aufbewahren. Wenn Sie allerdings ein Haus in einem wenig gefährdeten Gebiet haben, ist diese nicht zwingend notwendig. Dennoch kann eine Elementarversicherung sinnvoll sein, da die historischen Daten nicht immer auch ein Garant dafür sind, dass sich die Sachlage zukünftig nicht ändert. Dem Klimawandel sei Dank. Man erinnere sich an die Starkregen- und Sturmereignisse in Deutschland in den letzten Jahren. Dies gab es so in vergangenen Tagen auch nicht. In meinen Augen handelt es sich hier durchaus um eine sehr sinnvolle Zusatzversicherung.


Einflussfaktoren auf Elementarversicherung Kosten 

Die monatlichen bzw. jährlichen Elementarversicherung Kosten hängen maßgeblich von mehreren Faktoren ab. Besonders großen Einfluss hat hier der Standort des Hauses und damit die Gefährdungsklasse. Je höher das Risiko eingeschätzt wird, dass ein Schaden eintritt, desto höher fallen auch die Beiträge für die Versicherung aus, da die Versicherung das größere Gefahrenpotential kompensieren muss. 

Wichtige Informationen, die entweder direkt oder indirekt mit in die Beitragsberechnung einfließen und angegeben werden müssen sind zum Beispiel die Bauart des Gebäudes sowie der Gebäudetyp und weitere wichtige Parameter zur Abschätzung des Wertes und des Schadenrisikos. Durch den obigen Rechner können Sie unter der Berücksichtigung aller Daten, passende Angebote einfach miteinander vergleichen.

Was ist eine Elementarversicherung?

Kürzliche Sanierungen können zum Teil auch einen positiven Einfluss auf die Elementarversicherung Kosten haben. Doch sind hier nur solche Sanierungen relevant, die das Risiko eines Schadens mildern. So sind vor allem Erneuerungen am Dach, der Heizung, der Stromleitungen oder an Wasser- bzw. Sanitäranlagen von Bedeutung. Auch Kernsanierungen können unter Erfüllung der Vorschriften des Versicherers angegeben werden. Garagen sind in aller Regel ebenfalls mitversichert. 

Wie im oberen Rechner müssen Sie die Anzahl auch gewissenhaft angeben. Der Wert wird altersbedingt angenommen. Das selbe gilt für Nebengebäude wie Gartenhäuschen oder Ähnliches. Mit der Anzahl der Nebengebäude bzw. Garagen oder Carports steigt natürlich auch der Beitrag, da das Schadenrisiko natürlich auch entsprechend höher ist. Auch die Ausführung dieser ist entscheidend, unterschieden wird hier zwischen massiver und nicht massiver Bauweise. Wie auch bei anderen Sachversicherungen kann hier eine Selbstbeteiligung gewählt werden, die sich in aller Regel positiv auf die monatlichen Beiträge auswirkt. In aller Regel wird diese zwischen 500 und 5.000 € angeboten.


Elementarschadenversicherung - Worauf achten?

Wie bei allen Versicherungen gibt es auch bei der Elementarschadenversicherung einiges zu beachten und das sowohl beim Abschluss, als auch im Falle von Elementarschäden. Die in meinen Augen wichtigsten Punkte habe ich Ihnen nachfolgend kurz zusammen gestellt.

Zuerst ist zu klären, wie man eine Elementarschadenversicherung überhaupt abschließt. Nun wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine optionale Zusatzversicherung bei der Hausrat- und der Wohngebäudeversicherung. Ein alleiniger Abschluss ist hier nicht möglich! Es gibt demnach zwei Möglichkeiten. Sie können zum einen Ihre bestehende Versicherung um diesen Baustein erweitern. Dies müssen Sie aber zunächst bei Ihrem Versicherer anfragen inwieweit Ihre Police dies erlaubt. In aller Regel ist dies aber kein Problem. Wenn es dennoch abgelehnt wird, können Sie sich einen anderen Versicherer suchen. Die Gesetzgebung räumt Ihnen hier Sonderkündigungsrechte ein. Die zweite Option wäre wie angedeutet der Abschluss einer neuen Hausrat- bzw. Wohngebäudeversicherung unter Berücksichtigung der zusätzlichen Elementarschadenversicherung. 

Unabhängig davon sollten Sie meiner Meinung nach in regelmäßigen Abständen einen Vergleich durchführen, denn die angebotenen Prämien variieren häufig und vor allem auch die abgesicherten Schäden. So können Sie das Optimum aus Ihren Beiträgen herausholen. Ob Ihnen der Aufwand allerdings wert ist, müssen Sie selbst entscheiden. Nach einem Schadensfall können beide Seiten, also Sie und der Versicherer den Vertrag aufkündigen. Hier sollten Sie im Fall der Fälle selbst um die Vertragsauflösung bitten, um Probleme beim Finden eines neuen Versicherers zu vermeiden.

Was tun wenn ein Schaden eintritt

Hier gilt grundsätzlich, dass man sich nicht selbst in Gefahr bringen darf! Dennoch sollten Sie versuchen, dass Sie auch auf sichere Art und Weise möglichst das retten, sollten was zu retten ist. Der entstandene Schadensfall muss dann möglichst schnell an die Versicherung gemeldet werden. Der Versicherer gibt Ihnen Auskunft darüber wie der Schaden nun beseitigt und behoben werden muss und wie dieser dokumentiert werden sollte.

Sie sollten auch fragen, ob und wie Sie den Schaden beschränken können und welche Sofortmaßnahmen Sie nun treffen sollten. Bei einer Überschwemmung könnte man beispielsweise den Keller weitestgehend ausräumen und Maßnahmen einleiten, um Feuchtigkeit aus den Wänden zu beseitigen. Sie sollten sich auch über Abschlagszahlungen informieren und einen Termin mit dem Sachverständiger ausmachen. Die Kosten zur Schadensminderung und für den Sachverständiger werden vom Versicherer übernommen.

was sind Elementarschäden genau?

Beachten Sie auch, dass Sie in einem solchen Schadensfall immer auch beweisen müssen, dass der Schaden durch einen Elementarschaden entstanden ist, damit die Zusatzversicherung auch greift. Im Falle eines Erdrutsches oder eines Unwetters ist dies aber in aller Regel kein Problem. Wetteraufzeichnungen und Zeugen gibt es hier normalerweise zu genüge. Sie sind zudem verpflichtet alles aufzubewahren, was dazu dienen könnte  den Schadenshergang und die Höhe des Schadens abzuschätzen und zu rekonstruieren. 

Der Versicherer zahlt nun im Rahmen der Elementarschadenversicherung, in Verbindung mit der Wohngebäude- oder Hausratversicherung alle Kosten, die bei der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands des Gebäudes bzw. der Wohnung anfallen.

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Wohngebäudeversicherung

Im schlimmsten Fall können Sie Ihr Haus zwar nicht immer davor bewahren, Schaden durch Feuer, Sturm, Hagel oder Leitungswasserschäden zu nehmen. Allerdings können Sie sich durch eine gute Gebäudeversicherung zu mindestens gegen die finanziellen Folgen solcher Ereignisse absichern. Die Investition in ein eigenes Haus ist normalerweise die größte, die man im Laufe seines Lebens tätigt. Daher sollte diese Investition auch umfassend abgesichert werden. An Ihrem Haus können vielfältige Schäden eintreten. Es muss nicht immer nur ein Blitzeinschlag sein. Hier einige Schadensbeispiele: durch einen Sturm wird das Dach abgedeckt, aus einem Leitungswasserrohr dringt Wasser aus und es kommt zu Durchfeuchtungen des Mauerwerks, eine Überspannung im Netz führt zu einem Brand oder zerstört Ihren Fernseher. Solche Schäden gehen häufig in die Zehntausende. Eine gute Hausversicherung ist daher ein absolutes Muss. Um den für Ihre Immobilie besten Tarif zu finden, können Sie gerne unten stehenden Beitragsrechner nutzen, um einen umfassenden Wohngebäudeversicherung Vergleich durchzuführen. 


Wohngebäudeversicherung - Was ist versichert?

Versichert ist grundsätzlich das im Versicherungsschein bezeichnete Haus samt den mit dem Gebäude fest verbundenen Teile, also z.B. Ihre Satellitenschüssel. Ebenso versichert sind die dazu gehörenden Garagen oder Carports (in der Regel bis zu drei Stück), auf dem Grundstück befindliche Gartenhäuschen, Einfriedungen, Briefkastenanlagen und Photovoltaik- bzw. Solaranlagen. Aber auch eigens für das Gebäude angefertigte Einbaumöbel sind in aller Regel mit im Versicherungsschutz inbegriffen. Versichert ist auch das Zubehör, das dazu dient, das Haus instand zu halten oder es zu Wohnzwecken zu nutzen. Bei der Wohngebäudeversicherung handelt es sich um eine sog. „Neuwertversicherung“, das bedeutet, dass stets der Neuwert und nicht der Zeitwert ersetzt wird.  

Wohngebäudeversicherung - Was ist versichert?: Wie gestalten sich die Gebäudeversicherung Kosten

Nicht versichert sind hingegen Sachen, die der Mieter auf seine Kosten in das Gebäude eingebracht hat und hierfür auch die Gefahr trägt. Unter Umständen können solche Sachen aber gegen einen Beitragszuschlag mitversichert werden. Ein kurzes Beispiel hierfür wäre wenn der Mieter auf seine Kosten eine Duschkabine eingebaut hat. Diese ist demnach nicht automatisch mit versichert. Nicht versichert sind hier natürlich auch vorsätzlich herbeigeführte Schäden.

Bei grober Fahrlässigkeit hat der Versicherer grundsätzlich die Möglichkeit, seine Leistungen zu kürzen. Sie sollten daher stets darauf achten, dass bei Ihrer Versicherung auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit verzichtet wird. Grobe Fahrlässigkeit wird nämlich beispielsweise bereits dann unterstellt, wenn Sie Ihr Haus kurzfristig zum Einkaufen verlassen und der Schlauch der Waschmaschine platzt.


Welche Schäden versichert die Hausversicherung?

Wie bereits ausgeführt, gibt es in der Wohngebäudeversicherung die drei Bausteine Feuer, Leitungswasser und Sturm/Hagel. Der Abschluss einer Feuerversicherung ist dabei für jeden Hauseigentümer Pflicht, auch wenn dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Versicherung der anderen beiden Bausteine ist ebenfalls grundsätzlich freiwillig und ist im Einzelfall abzuwägen. Ich persönlich würde in jedem Fall alle drei Bausteine wählen, um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten.

Leitungswasserversicherung

Blitzschlag- und Feuerversicherung

Hagel- und Sturmversicherung

Zusatzoptionen

Auch bei der Wohngebäudeversicherung gibt es natürlich die Möglichkeit den Versicherungsumfang gegen einen Beitragszuschlag zu erweitern und perfekt an Ihre Wünsche und Ihre Situation anzupassen. 

Elementarversicherung

Die wohl wichtigste Zusatzoption im Rahmen der Hausversicherung ist wohl die Elementarversicherung, die in den meisten Fällen dringend anzuraten ist. Diese sichert auch sog. „Elementarschäden“ mit ab. Das sind Schäden die entstehen durch Überschwemmungen (in Folge von übertretenden Gewässern oder durch Starkregen) und Rückstau im Kanal, Erdsenkung, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch oder Erdbeben. In der Regel werden diese Risiken nur mit einer Selbstbeteiligung versichert. Da solche Schäden zumeist besonders beträchtlich sind und immense Kosten nach sich ziehen, kann ich Ihnen nur zu dieser Option raten!

Glasversicherung

Verfügen Sie über einen Wintergarten oder großflächige Glasfronten, kann eine zusätzliche Glasversicherung durchaus zu empfehlen sein, denn ein Schaden kann hier schnell richtig ins Geld gehen. Glasbruch wird nämlich nicht von Ihrer normalen Hausratversicherung abgedeckt und muss separat versichert werden. Unter dem verlinkten Beitrag finden Sie alle notwendigen Informationen hierzu. 

Weitere Zusatzleistungen

Darüberhinaus bieten gute Versicherer eine Reihe von Zusatzleistungen ohne Mehrbeitrag, auf die es sich unbedingt lohnt zu achten. So können An- und Umbauten, die Sie während des Jahres durchführen bis zur nächsten Beitragszahlung kostenfrei mitversichert sein. Da sich der Beitrag unter anderem nach der Wohnfläche richtet, müssen Sie diese baulichen Veränderungen unbedingt Ihrer Gebäudeversicherung mitteilen. Insbesondere dann wenn sich dadurch die Wohnfläche des versicherten Gebäudes erhöht. Bei vielen Tarifen besteht auch Versicherungsschutz, falls fest mit dem Gebäude verbundene Bestandteile gestohlen werden, z.B. kupferne Dachrinnen. Dies ist allerdings auch nicht in jeder Police automatisch enthalten.

Auch Überspannungsschäden an Ihren elektrischen Geräten, wie Ihrem Fernseher, Telefonanlage oder Computern können mit abgesichert werden, um im Falle eines Blitzeinschlags den Schaden ersetzt zu bekommen. Diese Schäden sind in aller Regel nicht von Haus aus mit abgesichert, wie Sie oben lesen konnten.


Wohngebäudeversicherung Vergleich - Rechner

Bevor Sie sich für einen Tarif entscheiden, sollten Sie unbedingt untenstehenden Wohngebäudeversicherung Vergleich benutzen, denn so sparen Sie nicht nur bares Geld, sondern finden auch die für Sie am besten geeignetste Police, die perfekt auf Ihre Lebenssituation zugeschnitten ist. Doch lassen Sie sich bitte nicht von allzugünstigen Angeboten blenden, sondern lesen Sie die Versicherungsbestimmungen aufmerksam durch, denn die günstigste Gebäudeversicherung nützt Ihnen nichts, wenn der eingetretene Schadensfall nicht abgedeckt ist. Auch wenn Sie bereits eine Hausversicherung besitzen, sollten Sie nach teuren Anschaffungen oder Umbauten einen erneuten Vergleich durchführen, um zu sehen ob Sie noch bestmöglichst abgesichert sind.


Wovon hängen die Gebäudeversicherung Kosten ab?

In erster Linie ergibt sich der Beitrag aus der Wohnfläche und natürlich nicht zuletzt aus dem Neubauwert der Immobilie, die Beiträge lassen sich daher nicht pauschal im Vorfeld voraussagen sondern hängen stark von der jeweiligen Immobilie ab. Die Wohnfläche ist dabei die Grundfläche aller Räume eines Wohnhauses einschließlich der Hobbyräume. Nicht zu berücksichtigen sind Treppen, Balkone, Loggien und Terrassen sowie Keller- und Dachbodenräume, die nicht zu Wohn- oder Hobbyzwecken ausgebaut sind. Befinden sich Garagen auf dem zu versichernden Anwesen, so wirken sich diese ebenfalls auf den Beitrag aus.

Ein weiterer Faktor für die schlussendlichen Gebäudeversicherung Kosten ist der Ausbauzustand des Hauses. Zum Beispiel ob das Dachgeschoss ausgebaut ist oder das Haus unterkellert ist. Entscheidend ist auch die Frage ob das Haus aus massivem Mauerwerk besteht oder ob es sich um ein Fertigteilhaus handelt. Auch bestimmte Anlagen können sich hier preislich bemerkbar machen. Hierzu zählen zum Beispiel Pools, Solaranlagen oder Fußbodenheizungen. Entscheidend ist auch das Baujahr des Hauses, denn ältere Gebäude verfügen oft auch noch über alte Leitungen, die statistisch eine höhere Gefahr besteht, dass diese defekt werden und im schlimmsten Fall zu Bränden führen.

Darüberhinaus ist auch die Lage Ihrer Immobilie entscheidend, denn nicht jeder Ort birgt auch das gleich Gefahrenpotential. Daher müssen Sie in obenstehenden Vergleichsrechner auch die Postleitzahl angeben. An manchen Orten ist zum Beispiel die Unwettergefahr oder die Wahrscheinlichkeit für Überschwemmungen deutlich höher als anderorts, was natürlich auch in irgendeiner Form im Beitrag berücksichtigt werden muss.


Was müssen Sie grundsätzlich beachten?

Auch bei der Wohngebäudeversicherung bestehen bestimmte „Obliegenheiten“ und Dinge, die es bei der Auswahl des Tarifs unbedingt zu beachten gilt, um nicht trotz Hausversicherung auf den Kosten sitzen zu bleiben oder eine unpassende Police auszuwählen. Auf die wichtigsten Punkte möchte ich daher kurz eingehen. 

Im Rahmen Ihrer Wohngebäudeversicherung sind Sie verpflichtet, alle Angaben, nach denen Sie im Antrag bzw. dem Vergleichsrechner gefragt werden, wahrheitsgemäß zu beantworten. Führen Sie daher alle zu versichernden Gebäude, also auch Garagen und Gartenhäuser sorgfältig mit auf, denn nur dann sind diese auch mitversichert! Außerdem müssen Sie alle gesetzlichen, behördlichen oder vertraglichen Sicherheitsvorschriften beachten.

Auch sog. „Gefahrerhöhungen“ müssen Sie Ihrem Versicherer melden. Das kann z.B. der Fall sein, wenn ein Gebäude längere Zeit nicht mehr genutzt wird, oder wenn Um- und Ausbaumaßnahmen durchgeführt worden sind. Auch ein nachträglich aufgenommenes Gewerbe kann zu einer Gefahrerhöhung beitragen. Bei Verletzung dieser und der anderen im Versicherungsschein genannten Pflichten, kann der Versicherer seine Leistungen im Rahmen der Gebäudeversicherung kürzen oder im Extremfall ganz verweigern. Lesen Sie daher die Vorgaben des Versicherers aufmerksam durch!

Wohngebäudeversicherung Vergleich - Finden Sie die perfekte Hausversicherung

Grobe Fahrlässigkeit Gebäudeversicherung

Entsteht ein Schaden an der Immobilie, da Sie grob fahrlässig gehandelt haben, kann es passieren, dass der Versicherer die Leistungen kürzt oder im schlimmsten Fall gar ganz streicht.

Von grober Fahrlässigkeit spricht man hier zum Beispiel, wenn Sie Kerzen unbeaufsichtigt brennen lassen. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass der Tarif, für den Sie sich entscheiden, die Einrede grober Fahrlässigkeit ausschließt. Dies bedeutet, dass der Versicherer auch in solchen Fällen uneingeschränkt, bzw. bis zu einer definierten Summe haftet. Somit gehen Sie sicher, dass Sie durch eine unachtsame Sekunde, trotz Gebäudeversicherung am finanziellen Abgrund stehen.